BESATZUNG IN DIE BOOTE ? – WELTRAUMSCHROTT NÄHERT SICH GEFÄHRLICH DER ISS (UPDATES)

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Die Flugkontrolleure konnten später entscheiden, die Besatzung doch nicht in die angedockten Soyuz-Kapseln zu schicken, da die genauere Analyse der Flugbahndaten des fraglichen Objektes gezeigt hatte, dass doch keine konkrete Gefahr einer extremen Annäherung zur ISS besteht.

Die Crew war bereits gegen 16.00 Uhr MEZ über das fünf Meter lange Stück Weltraumschrott informiert worden. Das U.S Space Command beobachtet routinemäßig die Flugbahnen bekannter Objekte Weltraumschrott oder spürt bisher nicht bekannte auf. Im Falle der Möglichkeit naher Vorbeiflüge oder gefährlicher Annäherungen an die Raumstation wird die NASA unterrichtet, die dann Fall für Fall entscheidet, wie mit dem Problem umgegangen wird.

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Die Besatzung der Internationalen Raumstation ist über die Möglichkeit einer extrem nahen Begegnung mit einem Stück Weltraumschrott russischer Herkunft informiert worden. Als Zeitpunkt der grössten Annäherung wurde 04.48 Uhr MEZ in der Nacht zum Samstag genannt.

Da keine Zeit zur Verfügung stand, exakte Bahndaten des Stück früh genug zu erhalten, war es nicht mehr möglich ein Ausweichmanöver für die Station zu planen. Genauere Flugbahndaten werden erst an diesem Abend zu ermitteln sein. Die Bodenkontrolle hat ins Auge gefasst, die Crew während ihrer Schlafphase in ihre Soyuz-Rettungsschiffe zu schicken, sobald die Daten vorliegen. Der Besatzung wurde dies vorab mitgeteilt.

Da Flugbahnen von Wertraumschrott oft unregelmäßig verlaufen, sind solche Vorsichtsmaßnahmen durchaus vernünftig.

Die Missionskontrolle in Houston hatte den ISS-Kommandanten Frank DeWinne um 16.04 Uhr MEZ kontaktiert und ihn über das bevorstehende Ereignis und die Bemühungen zur genaueren Bestimmung der Flugbahn des Objektes informiert.

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Later, flight controllers decided not to put the crew in the Soyuz vehicles at the ISS, declaring that the space debris they have been tracking no longer poses any concern or threat. Mission Control will wake the crew as planned as a precautionary measure while the debris passes.

The crew was notified of the 5-centimeter-long piece of space debris about 10:04 a.m. EST. The U.S. Space Command routinely tracks space debris in orbit around the Earth, and reports to NASA any possible “conjunctions” or close passes to the space station. About 5:15 p.m., Spacecraft Communicator Ricky Arnold radioed the crew that additional tracking passes showed the debris was no longer a threat.

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The crew of the International Space Station was notified of a possible conjunction with a piece of Russian Cosmos space debris. The time of closest approach is 10:48 p.m. EST.

The timing of available tracking data has made it too late to do a maneuver. Better tracking data will be available this afternoon. When this data is available, options to have the crew sleep in Soyuz will be discussed. The crew was informed of the possible conjunction. Tracking of this debris is erratic and taking the appropriate precautions and preparing are prudent measures.

Mission Control Center in Houston contacted Commander Frank De Winne at 10:04 a.m. informing him of the possible conjunction, as well as the effort to more accurately determine the path of the orbiting space junk.

Für weitere Informationen : for further informations

www.raumfahrtzeitung.de

source : NASA

photo credit : NASA

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