STS-130 : OBAMA IS CALLING

Am Mittwoch um 22.17 Uhr MEZ klingelte auf der Internationalen Raumstation das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war der Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama. Er gratulierte allen elf derzeit auf der Station versammelten Raumfahrern zu Ihrer erfolgreichen gemeinsamen Mission. Bei dem Anruf waren auch ein Duzend Mittelschüler aus dem ganzen Land anwesend, die sich derzeit für einen Technikwettbewerb in Washington D.C. aufhalten.

Aus dem Roosevelt Zimmer des Weißen Hauses mit der ISS verbunden, verwies der Präsident neben seinen Glückwünschen speziell im Hinblick auf die erst kürzlich verkündete Neuausrichtung der U.S. amerikanischen Weltraumfahrt auch auf die Tatsache, dass gerade diese Mission und die dabei ausgeführten Arbeiten im All Zeugnis davon ablegen, welchen Stellenwert die bemannte Weltraumforschung ingesamt hat und dass er felsenfest zur NASA steht.

Nach dem Gespräch mit dem Chef transportierten die Astronauten weiter Einbaugestelle (Racks) zum Tranquility-Modul und installierten sie an den dafür vorgesehenen Standorten. Weitere Aufgaben des Flugtages waren das Anhben der Umlaufbahn der ISS, die Rekonfigurierung der Weltraumanzüge und die Fortsetzung des Transfers von Ausrüstungsgegenständen und Fracht zwischen Shuttle und Raumstation, der inzwischen bereits zu 75 % abgeschlossen werden konnte. Auf Grund des zusätzlich eingeschobenen Flugtages gingen die Arbeiten an Bord alles in allem sehr problemlos von statten.

Kurz nach 8.30 Uhr MEZ am Donnerstag zündeten Endeavour-Kommandant George Zamka und Pilot Terry Virts die Lagereglungstriebwerke der Raumfähre für 33 Minuten und erreichten damit ein Anheben ISS-Umlaufbahn um etwas über zwei Kilometer auf maximal 352 Kilometer über der Erdoberfläche.

In der Quest-Luftschleuße waren die Außenmonteure Robert Behnken und Nicholas Patrick derweil damit beschäftigt, ihre dreimal zum Einsatz gekommenen Raumanzüge zu rekonfigurieren, Spezialwerkzeuge zu verpacken und einige Teile für die Rückkehr zur Erde vorzubereiten.

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At 4:17 p.m. EST on Wednesday, all 11 astronauts and cosmonauts on the docked vehicles received a congratulatory phone call from President Barack Obama, who was accompanied at the White House by a dozen middle school students from across the country who are in Washington, D.C. for a national engineering competition.

Calling from the Roosevelt Room in the White House, the President congratulated the two crews on their continuing successful mission, saying the work on board is a testimony to why exploration is so important and that his commitment to NASA is unwavering.

Afterwards, crew members transferred and installed racks in the station’s new Tranquility node, reboosted the station using Endeavour’s thrusters, reconfigured spacesuits and passed the 75-percent mark of supply and equipment transfers between the two spacecraft. Their work, during a bonus day added for the rack transfers, generally went smoothly.

A little after 1:30 a.m. CST, Endeavour Commander George Zamka and Pilot Terry Virts began a 33-minute reboost of the station, using the shuttle’s attitude control jets. When it was completed, the station’s altitude had been raised by about 1.3 statute miles to an orbit of 219 by 208 miles.

In the Quest airlock, Mission Specialists Robert Behnken and Nicholas Patrick reconfigured spacesuits they had used on their three spacewalks, preparing some parts for return to Earth. They also stowed spacewalking tools.

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source: NASA - - - photo credit: NASA
video: NASAtelevision/ YouTube
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www.raumfahrtzeitung.de
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