SCOTT D. ALTMAN BERICHTET IN SPEYER ÜBER FINALE HUBBLE-REPARATURMISSION

Der US-amerikanische Astronaut Scott D. Altman hält sich zur Zeit für die Präsentation des Imax-Filmes „Hubble 3D“ in Deutschland auf. Altmann, der insgesamt vier Weltraumflüge absolvierte, war allein bei den letzten beiden Reparatureinsätzen zum Weltraumteleskop Hubble als Kommandant für zwei der ambitioniertesten und kompliziertesten Missionen  im Rahmen des Space Shuttle Programms verantwortlich.

Von der Mission STS-125 im Mai letzten Jahres berichtete er nun bei einem Abstecher ins Technik Museum Speyer, bei dem er auch die Raumfahrtaustellung „Apollo and Beyond“ besuchte. Die finale Reparaturmission war gleichzeitig auch der letzte Flug einer amerkanischen Raumfähre, bei der die Internationale Raumstation im Falle einer Haverie nicht als sicherer Hafen hätte angesteuert werden können.

In einem etwa 25-minütigem Vortrag, unterlegt mit eindrucksvollen bewegten Bildern, schilderte er, welch ein komlexes Vorhaben ein derartiger Wartungseinsatz unter Weltraumbedingungen darstellt. Beginnend mit dem Start der Atlantis, über das „Einfangen“ von Hubble, während sich die beiden Raumfahrzeuge mit 28.000 Kilometern pro Stunde durchs All bewegten, bis hin über die fünf erforderlichen Außenbordeinsätze zur Landung auf dem Lufzwaffenstützpunkt im kalifornischen Edwards, nahm Altman seine Zuhörer auf eine Reise mit, die in ihrer Bedeutung für die der Fernerkundung des Weltraums nicht hoch genug eingestuft werden kann. Ohne den Erfolg dieser Mission würde Hubble -das Auge der Menschheit im All- wohl sicher keine seiner beeindruckenden Bilder mehr zur Erde senden können.

Zum Abschluss seiner Präsentation beantwortete der Astronaut zahlreiche Fragen eines sehr interessierten Publikums im Forum des Technik Museums, das danach, während einer Auogrammstunde in der Raumfahrthalle, auch noch die Chance geboten bekam, sich ein ganz besonderes Andenken von diesem interessanten und für viele einmaligen Erlebnis mit nach Hause zu nehmen.

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bericht: raumfahrt.zeitung (michael may)
photo credit: michael may (raumfahrt.zeitung)
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