STS-132 ATLANTIS – RASSVET (MRM-1) ÖFFNET SEINE PFORTEN

Nach gründlichen Dichteprüfungen öffneten Expedition-23-Kommanant Oleg Kotov und Bordingenieur Alexander Skvortsov am Donnerstag um 12.52 Uhr mESZ die Luken zwischen der Internationalen Raumstation und seinem jüngsten Element, dem russischen Modul Rassvet. Sie installierten einen Luftfilter und Kanäle zur Belüftung, entfernten den Kopplungsmechanismus und ließen die Luke anschließend halb geöffnet.

Das etwa viereinhalb Tonnen schwere Bauteil war am Dienstag an seiner endgültigen Position, dem erdzugewanden Kopplungsring des Zarya-Moduls angedockt worden. Es erweitert die Kapazitäten des russischen Segmentes der Station einerseits durch zusätzliche Arbeitsstationen für Nutzlasten und die Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten und bietet andererseits einen neuen Kopplungsadapter für anfliegende russische Raumschiffe. Darüber hinaus sind an seinem Äußeren bedeutende Hardwarekomponenten, wie ein Kühlradiator, eine Luftschleuse und Teile des europäischen Roboterarms installiert.

Das auch als Mini-Forschungsmodul 1 (MRM-1) bezeichnete Element ist etwa 5.50 Meter lang und weist einen Durchmesser von 2.20 Meter auf. Es beinhaltet insgesamt acht Arbeitsstationen und kann neben seiner Funktion als Dockingport auch als Stauraum benutzt werden. Mit ihm wurden im Rahmen der Mission STS-132 bereits zirka 3 Tonnen interne und externe Frachtgüter zur ISS befördert.

Im Verlaufe des Tages bereiteten sich die Missionspezialisten Mike Good und Garrett Reisman derweil auf den dritten und letzten Außenbordeinsatz vor. Sie präparierten dazu ihre Werkzeuge, die Raumanzüge und die Quest-Luftschleuse. Die Besatzung der Atlantis hatte vier Stunden zur freien Verfügung, bevor sie sich gegen Ende des Flugtages mit den am Freitag anstehenden Außenbord-Prozeduren beschäftigte. Die beiden All-Arbeiter werden über Nacht bereits in der Luftschleuse „campen“, um ihr Atmungssystem langsam an den reduzierten Druck in den Raumanzügen zu adaptieren.

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At 6:52 a.m. EDT, following leak checks, Expedition 23 Commander Oleg Kotov and Flight Engineer Alexander Skvortsov opened the hatch of the Rassvet module. They did insert an air filter, installed duct work for airflow, remove the docking mechanism, and leave the hatch slightly ajar.

The 11,000-pound module was attached to its permanent location on the International Space Station Tuesday. It is connected to the Earth-facing port of the Zarya module, where it will increase the capabilities of the Russian segment of the space station by providing workstations for payloads and the conduct of experiments. Rassvet also provides a new docking port for Russian spacecraft and also carries important hardware on its exterior, including a radiator, airlock and a European robotic arm.

Also known as Mini-Research Module 1, Rassvet is almost 20 feet long, 7.7 feet wide and weighs 11,188 pounds. Carrying almost 6,500 pounds of internal and external cargo to the station, Rassvet has eight science work stations and will be used both as a docking and stowage compartment.

Mission Specialists Mike Good and Reisman prepared for their Friday spacewalk, configuring tools and preparing suits and the airlock.

The crew got about four hours of afternoon free time, until the spacewalk procedure review near the end of their workday. The spacewalkers will spend the night in the Quest airlock with its pressure reduced to 10.2 to psi.

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source: NASA
photo credit: NASA
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www.raumfahrtzeitung.de
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