STS-133 DISCOVERY – KEIN START VOR FEBRUAR 2011

Die zuständigen NASA-Manager für die nun bereits mehrfach verschobene Mission STS-133 -gleichzeitig der letzte Orbitaleinsatz der Raumfähre Discovery- sind nach eingehender Überprüfung zur Überzeugung gelangt, dass man derzeit noch nicht bereit ist, den Shuttle ind All zu schießen.

Die Probleme hängen weiterhin mit den Schäden am externen Treibstofftank zusammen, die beim letzten abgebrochenen Startversuch am 5. November festgestellt worden waren.

Konkret hatten sich Risse in zwei U-förmigen Verstärkungsrippen im Bereich der sogenannten Intertanksektion gezeigt. NASA-Techniker haben zwar zwischenzeitlich die betreffenden Bauteile direkt auf der Startrampe repariert und die dafür zuvor von Dämmmaterial befreiten Bereiche wieder mit Spezialschaumstoff (Foto oben) versehen, die nachfolgend erforderlichen Analysen und Tests seien jedoch noch bisher noch längst nicht hinreichend erfolgt und abgeschlossen.

So sind Messreihen am Tank selbst, sowie stukturelle Prüfungen an baugleichen Verstärkungsrippen geplant, um sicherzustellen, dass die resultierenden Analysen auch wirklich zutreffend sind.

Derzeit bereitet man Zeit-und Detailpläne für einen Betankungstest vor, bei der konkrete Temperatur- und Beanspruchungsmessungen im Bereich des Intertankbereichs im oberen Drittel des Tanks vorgenommen werden sollen.

Erst nachdem die entsprechenden Messwerte gründlich ausgewertet, geprüft und bezüglich der aufgetretenen Schadensbilder interpretiert wurden, will man ein neues Startdatum festlegen.

Als frühest möglicher Zeitpunkt für den nächsten Startversuch kommt unter diesen Voraussetzungen der 3. Februar 2011 in Frage. Durch die Verschiebung kann auch die planmässig letzte Shuttle-Mission STS-134 der Fähre Endeavour nicht vor dem 1. April nächsten Jahres abheben.

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source: NASA
photo credit: NASA
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www.raumfahrtzeitung.de
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