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STS-130 ENDEAVOUR : NEUE KÜHLLEITUNGEN FÜR TRANQUILITY

Das anhaltend ungewöhnlich kalte Wetter am Kennedy Space Center in Florida bereitet den NASA-Technikern an der Rampe 39A weiterhin Schwierigkeiten, während sie damit beschäftigt sind die Raumfähre Endeavou mit technischen Treibstoffen zu beladen.

Mittlerweile ist jedoch eine Entscheidung bezüglich des seit Tagen diskutierten Problem der Kühlleitungen für das neue Tranquility-Modul gefallen. Nach Abwägung verschiedener Optionen haben sich die verantwortlichen NASA-Manager entschieden, die betreffenden Kühlleitungen nunmehr aus mehreren kürzeren Schlauchleitungen zusammenzusetzen, die bereits eine Flugzertifizierung besitzen und seit längerem erfolgreich auf der Internationalen Raumstation zum Einsatz kommen. Diese Variante stellt zum einem den geplanten Starttermin, 7. Februar, nicht in Frage und ermöglicht gleichzeitig die Durchführung der Mission STS-130 im gesamten vorgesehen Programmdesign ohne Änderungen.

Darüber hinaus hat man beschlossen, auch die bis dato zum Einbau vorgesehenen längeren Kühlschläuche bis zum Start so zu modifizieren, dass sie das geforderte Belastungsprofil doch noch erfüllen, um damit ein Backup-System im All zur Verfügung zu haben, sollte es doch Probleme mit den zusammengesetzten Leitungen geben. Die Diskussionen über eine eventuelle Teilaktivierung der Systeme von Tranquility wurden in Hinblick auf die nun angestrebte Lösung nicht weitergeführt.

Die Hauptnutzlast der STS-130 Mission, das in Italien gebaute Tranquility-Modul mit dem Cupola-Element an seinem Ende, wird nach neusten Terminplanung nunmehr am Samstag gene 10.00 Uhr MEZ zur Startrampe transportiert, wo es anschließend in ie Ladebucht der Endeauvor  eingebracht werden soll.

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live webstream

Cold weather at NASA’s Kennedy Space Center in Florida is still an issue as technicians continue prelaunch propellant loading on space shuttle Endeavour at Launch Pad 39A.


NASA managers weighed all options and have decided to continue working toward a Feb. 7 launch with full mission content. A decision was made to select an alternate hose design, assembled from shorter hoses that were previously certified and tested, for use aboard the station as the primary jumper.

Also, managers decided on the accelerated development of a redesigned set of hoses, based on the design that failed, for use in the event a problem arises with the new primary design. Discussions were discontinued related to partial activation of the Tranquility module .

The Italian-built Tranquility node and the cupola, which is attached to one end of the node, the primary payload for the STS-130 mission, now is scheduled to be transported to the pad at 4 a.m. EST Saturday morning.

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source: NASA

photo credit: NASA/ Amanda Diller

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STS-130 ENDEAVOUR : NASA PRÜFT OPTIONEN FÜR KÜHLLEITUNGSPROBLEM

NASA-Techniker sind an der Startrampe 39A des Kennedy-Raumfahrtzentrums in Florida weiterhin mit den Aktivitäten zur Betankung der Raumfähre Endeavour mit technischen Treibstoffen beschäftigt.

Die Nutzlasten der Mission STS-130, deren Hauptelemente aus dem in Italien gebauten Tranquility-Modul und dem daran montierten Rundumbeobachtungseposten namens Cupola bestehen, sollen am Freitag vom ISS-Montagegebäude zur Startrampe transportiert werden.

Unterdessen haben die Ingenieure bedeutende Fortschritte bei der Lösung des Problems mit einem der vier Hochdruck-Kühlschläuche erzielen können, der bei einem Vorstarttest am 7. Januar versagt hatte. Diese vier Schlauchleitungen werden nach erfolgter Installation durch die Endeavour-Besatzung das Tranquility-Modul mit dem Kühlssystem der Internationalen Raumstation verbinden.

Die zuständigen NASA-Verantwortlichen und die Firma Boeing- ihrerseits Hauptauftragnehmer für die Raumstation- arbeiten derzeit parallel an der Ausarbeitung von drei Optionen, die jede für sich genommen den geplanten Starttermin am 7. Februar sicherstellen können.

Die untersuchten Varianten sehen erstens eine Modifikation des Konstruktionsdesigns der betreffenden Schläuche vor, zweitens die Herstellung eines zweiten Sets aus Ersatzteilen von Leitungen, wie sie bereits auf der ISS eingesetzt werden und als letzte Möglichkeit die Installation von Tranquility in einem Modus mit sogenannter minimaler Aktivierung. Dabei würde das aktive Kühlsystem des Moduls vorerst nicht in Betrieb genommen und die erforderlichen Verbindungsschläuche erst bei einem späteren Flug zur Raumstation gebracht. Dadurch könnte Tranquility natürlich erst verspätet von der Langzeitbesatzung vollständig genutzt werden.

Die NASA-Manager werden die Optionen auf ihre Erfolgsausichten hin prüfen und im Laufe diese Woche eine Entscheidung treffen.

Im Johnson Space Center in Houston absolviert die Besatzung der Endeavour zwischenzeitlich Vorbereitungseinheiten im einem riesigen Wasserbecken zum Training der benötigten Techniken bei den geplanten Außenbordeinsätzen.

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live webstream

On Launch Pad 39A at NASA’s Kennedy Space Center in Florida, technicians continue prelaunch propellant servicing on space shuttle Endeavour.

The payload for the STS-130 mission, including the Italian-built Tranquility node and the cupola, which is attached to one end of the node, is scheduled to be transported to the pad Friday.

Engineers have made significant progress toward a solution to a problem with one of the four high-pressure ammonia jumper hoses that failed during a prelaunch test Jan 7.  The four hoses will be used to connect Tranquility to the International Space Station’s cooling system after installation by Endeavour’s crew members.

NASA managers and Boeing, the station’s prime contractor, are working simultaneously on three options, one of which may support a target launch of Endeavour on Feb. 7.

The options include modifying the hose design that failed during testing, creating a second set from ground spares for hoses currently on the station, executing a minimal activation of Tranquility with no active cooling that would require the hoses be flown on a later flight, or delayed full activation. NASA managers will review these options and make decisions later this week.

Meanwhile, at NASA’s Johnson Space Center in Houston, the STS-130 astronauts practice spacewalking techniques in the pool at the Neutral Buoyancy Lab.

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source: NASA

photo credit: NASA/ Amanda Diller

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STS-130 ENDEAVOUR: STARTTERMIN NICHT MEHR SICHER

Im Verlauf der derzeit stattfindenden Startpräparationen begannen Techniker an der Startrampe 39A des Kennedy Space Center in Florida am Montag mit vorbereitenden Arbeiten zur Befüllung der Raumfähre Endeavour mit Treibstoffen. Diese werden bis einschließlich Donnerstag andauern.

Im Johnson Raumfahrtzentrum in Houston/ Texas setzen dereil die sechs Endeavour-Astronauten der Mission STS-130 ihre  Trainingsprüfungen bezüglich der Flugausrüstung und den Rendevouz-Prozeduren fort.

Die Raumfähre selber wird auf der Startrampe auch weiterhin mit Hilfe gezielter Maßnahmen künstlich vor den für die derzeit an der Ostküste Floridas herrschenden ungewöhnlich tiefen Temperaturen und winterlichen Witterungsbedingungen geschützt. Diese halten dabei die kritschen Systeme des Raumfahzeuges auf einem Temperaturniveau, dass sicherstellt, kältebedingte Ausfälle von vorn herein ausschließen zu können.

Während Tests, die die zuständigen Bodenteams für die Internationale Raumstation und das Shuttle in Vorbereitung des für Februar vorgesehenen Starts durchgeführten, versagte am letzten Donnerstag ein Kühlleitungsschlauch, über den im im Betrieb unter hohem Druck flüssiges Kühlmittel transportiert wird. Derartige Schläuche sollten eigentlich im All zum Einsatz kommen, um das neue Tranquility-Modul mit dem Kühlsystem  der Internationalen Raumstation zu verbinden. Es ist geplant, diese Verbindungen während der Außenbordeinsätze im Rahmen der STS-130 Mission herzustellen und zu aktivieren.

Die Teams setzen trotz allem die Arbeiten in Hinblick auf den für den 7. Februar geplanten Start fort, während Ingenieure die Daten des betreffenden Tests der fraglichen Hochdruck-Kühlschläuche weiterhin kritisch auswerten. Die daraus resultierende Analyse wird jedoch noch mehrere Tage in Ansprung nehmen und erst deren Ergebnisse werden darüber Aufschluss geben, ob der Vorfall irgend einen Einfluss auf den bisher vorsehenen Starttermin Anfang Februar oder aber auf das Missionsprofil von STS-130 haben wird.

Livebilder von der Rampe / livestream from pad (*)

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Technicians on Launch Pad 39A at NASA’s Kennedy Space Center in Florida will begin prelaunch propellant servicing on space shuttle Endeavour today, which will continue through Thursday.


Meanwhile at NASA’s Johnson Space Center in Houston, Endeavour’s six STS-130 astronauts continue their review of flight equipment and rendezvous procedures.

The shuttle continues to be sheltered from the Space Coast’s uncharacteristically cold temperatures with heaters and warm air purges. This process will keep the spacecraft’s systems at an appropriate temperature.

As International Space Station and shuttle teams prepared for February’s launch, a high-pressure ammonia jumper hose assembly failed during a prelaunch test Thursday. Four such hoses, which will be used to connect the new Tranquility module to the station’s cooling system, are to be installed and activated by spacewalkers during the STS-130 mission.

Teams continue to work toward a target launch of Feb. 7, as engineers review data from these test of a high-pressure ammonia jumper hose assembly that failed during a prelaunch test last week. The analysis is expected to continue for several days and the results will determine if there will be any impact to the shuttle mission.

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source: NASA

photo credit: NASA / Jack Pfaller/ Amanda Diller (*)

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ESA ÜBERGIBT MODUL FÜR RAUMSTATION AN NASA

Nach zwölf Jahren intensiver, der Konstruktion, Entwicklung und Montage gewidmeter Arbeit konnte die europäische Weltraumorganisation ESA am 20. November das nächste Modul der Internationalen Raumstation an seinen neuen Eigentümer NASA übergeben. Die offizielle Übergabezeremonie für den Verbindungsknoten Node 3 fand im Raumstationsmontagegebäude des Kennedy Space Center in Florida statt.

Bei der Veranstaltung waren Bernado Patti, ISS Programm Manager der ESA, sein Counterpart bei der NASA Michael Suffredini, der Direktor des Kennedy Space Center Robert Cabana, der Vizechef der NASA für ISS Operationen und den Bau von Raumfahrzeugen William Dowell, sowie Secondino Brondole, Chef für Raumfahrtinfrastruktur von Thales Alenia Space, dem Hauptauftragnehmer für den Bau des Moduls aus Italien anwesend.

Node 3 ist einer von drei Verbindungsknoten der ISS. Er wurde inzwischen von der NASA Tranquility getauft und wird in den folgenden Wochen – bis zu seinem geplanten Start im Februar 2010 mit der Raumfähre Endeavour – den letzten Vorbereitungsarbeiten unterzogen. Am Kopfende des Moduls ist mit der sogenannten Cupola (Foto oben) ein völlig neuartiges Bauteil montiert, von dem aus über sechs trapezförmige und ein großes rundes Fenster ein nie dagewesener 360°-Blick aus der Raumstation für Beobachtungen möglich sein wird.

Im Rahmen der Übergabe wies Bernoda Patti darauf hin, dass Node 3 und Cupola die letzten beiden Beiträge Europas zum Aufbau der Internationalen Raumstation darstellen und das nach Ankunft der Kombinaion im Februar mehr als ein Drittel der bewohnbaren Elemente der ISS in Eurobau gebaut wurden.

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Twelve years of design, development and hard work came to fruition with the formal handover of Node 3 from ESA to NASA on 20 November. The ceremony took place in the Space Station Processing Facility at NASA’s Kennedy Space Center, Florida, USA.
The ceremony was attended by Bernardo Patti, ISS Programme Manager in ESA’s Directorate of Human Spaceflight, NASA’s ISS Programme Manager Michael Suffredini, Robert Cabana, NASA’s Director of the Kennedy Space Center, William Dowdell, NASA’s Deputy for Operations for ISS and Spacecraft Processing, Secondino Brondolo, Head of the Space Infrastructure at Thales Alenia Space Italy and selected media organisations.
Node 3, one of the three ISS interconnecting modules, will now undergo final preparations for a February 2010 launch on Space Shuttle
Endeavour together with the attached European-built Cupola (image above) observation module.

„Node 3 and Cupola are Europe’s final major hardware contributions to the ISS,“ said Mr Patti. „Once attached to the ISS in February, more than one-third of the pressurised ISS elements will have been built in Europe.

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source : ESA

photo credit : ESA

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