Archive for the ‘ USA ’ Category

OTV-1 – X-37B GELANDET – BILDER AUS VANDENBERG

Das U.S. Air Force Space Command hat einige Bilder des X37B-Shuttle kurz nach der Landung auf dem Lüftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien veröffentlicht. Sie zeigen neben dem gelandeten Raumgleiter Air Force Personal in Spezialanzügen mit eigener innerer Athmosphäre beim Sichern des Umfeldes und der Durchführung erster Checks.

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Zwei weitere zusätzlich veröffentlichte Bilder stammen von der Firma Boeing, dem Hauptauftragnehmer für Entwicklung und Bau des Minishuttle

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source: U.S. Air Force Space Command
photo credit: diashow  - U.S. Air Force photo/ Michael Stonecypher
              Boeing photo (1+2)
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STS-133 DISCOVERY – KEIN START VOR FEBRUAR 2011

Die zuständigen NASA-Manager für die nun bereits mehrfach verschobene Mission STS-133 -gleichzeitig der letzte Orbitaleinsatz der Raumfähre Discovery- sind nach eingehender Überprüfung zur Überzeugung gelangt, dass man derzeit noch nicht bereit ist, den Shuttle ind All zu schießen.

Die Probleme hängen weiterhin mit den Schäden am externen Treibstofftank zusammen, die beim letzten abgebrochenen Startversuch am 5. November festgestellt worden waren.

Konkret hatten sich Risse in zwei U-förmigen Verstärkungsrippen im Bereich der sogenannten Intertanksektion gezeigt. NASA-Techniker haben zwar zwischenzeitlich die betreffenden Bauteile direkt auf der Startrampe repariert und die dafür zuvor von Dämmmaterial befreiten Bereiche wieder mit Spezialschaumstoff (Foto oben) versehen, die nachfolgend erforderlichen Analysen und Tests seien jedoch noch bisher noch längst nicht hinreichend erfolgt und abgeschlossen.

So sind Messreihen am Tank selbst, sowie stukturelle Prüfungen an baugleichen Verstärkungsrippen geplant, um sicherzustellen, dass die resultierenden Analysen auch wirklich zutreffend sind.

Derzeit bereitet man Zeit-und Detailpläne für einen Betankungstest vor, bei der konkrete Temperatur- und Beanspruchungsmessungen im Bereich des Intertankbereichs im oberen Drittel des Tanks vorgenommen werden sollen.

Erst nachdem die entsprechenden Messwerte gründlich ausgewertet, geprüft und bezüglich der aufgetretenen Schadensbilder interpretiert wurden, will man ein neues Startdatum festlegen.

Als frühest möglicher Zeitpunkt für den nächsten Startversuch kommt unter diesen Voraussetzungen der 3. Februar 2011 in Frage. Durch die Verschiebung kann auch die planmässig letzte Shuttle-Mission STS-134 der Fähre Endeavour nicht vor dem 1. April nächsten Jahres abheben.

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source: NASA
photo credit: NASA
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OTV-1 – X-37B AIR FORCE SHUTTLE LANDET NACH GEHEIMER MISSION

Mehr als 220 Tage nach seinem Start an der Spitze einer Atlas-V-Rakete ist das unbemannte X-37B-Shuttle der U.S. Air Force mit der Bezeichnung OTV-1 (Orbital Test Vehicle-1) am Freitag wieder auf die Erde zurückgekehrt.

Das wiederverwendbare Raumfahrtzeug landete nach einer ingesamt weitgehend geheimgehaltenen Mission um 10.16 Uhr MEZ im Gleitflug auf der Landebahn der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. Das X-37B-Programm dient laut Angaben der U.S.-amerikanischen Luftwaffe der Erprobung von neuen Technologien beim Einsatz von wiederverwendbahren Raumfahrzeugen und soll unter anderem zur Risikominimierung und der Entwicklung von Konzepten zum Betrieb solcher  Raumflügkörper beitragen.

Der zuständige X-37B-Programm-Manager Oberstleutnant Giese zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss dieser ersten Orbitalmission, bei der man sämtliche geplanten Ziele und Aufgaben erfüllt hätte.

Der Wiedereintitt und die Landung des kleinen Shuttle erfolgten nach Zündung der Bremstriebwerke in der Erdumlaufbahn vollständig autonom. Das Ende der Mission markiert für das gesamte Programm zugleich den Übergang zur Phase der Generalüberholung des Gleiters.

Die Air Force plant das nächste X-37B, oder OTV-2 bereits im Frühjahr nächsten Jahres an Bord einer Atlas V ins All zu befördern.

Folgendes Video der X-37B auf der Rollbahn hat das Air Force Space Command herausgegeben :

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source: U.S. Air Force (Vandenberg AFB)
photo credit: U.S. Air Force video
videosource: Air Force Space Command / Youtube
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COTS C1 DRAGON – FALCON 9 – STATISCHE TESTZÜNDUNG AM FREITAG

Aktualle Updates 03.Dezember 2010:

23.50 Uhr – Die eigentliche Zündung wurde offensichtlich bei T-1.1 sec gestoppt. Ursache war laut Angaben von SpaceX  ein zu hoher Brennkammer-Druckmesswert. Ein weiterer Versuch soll nach Auswertung der Daten am Samstag erfolgen.

19.00 Uhr – Die neun Merlin-Triebwerke der Falcon-9-Erststufe wurden offenbar kurz gezündet.

18.50 Uhr – Die Countdownuhr wurde auf  T-10.00 Min zurückgesetzt und neu gestartet.

18.41 Uhr – Der Countdown ist derzeit ungeplant bei der Zeitmarke von T- 07 .45 Minuten angehalten worden.

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Das private U.S.-amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX plant in Vorbereitung des zweiten Starts seiner Falcon-9-Trägerrakete am 03.Dezember eine statische Testzündung der neun Erststufentriebwerke auf dem Startkomplex 40C der Cape Canaveral Air Force Station in Florida.

Der Test ist Teil und Abschluss einer kompletten Countdown-Generalprobe für den Start des ersten voll einsatzfähigen Dragon-Raumschiffs, der nach bisherigen Angaben am 7. Dezember stattfinden könnte.

Aktuell wird von SpaceX 18.48 Uhr MEZ als Termin für die zirka zwei Sekunden andauernde Zündung genannt.

Das Ereignis wird live über den Webcast der firmeneigenen Webseite übertragen.

Falcon 9 vor dem Aufrichten auf der Startrampe

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source: SpaceX
photo credit: SpaceX webcast / twitter (SpaceXer)
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TAURUS II – ORBITAL TESTET ERSTMALS HAUPTTRIEBWERK

Das privat operierende U.S.-Raumfahrtunternehmen Orbital Sciences hat in der vergangenen Woche im Stennis Raumfahrtzentrum der NASA in Mississippi erstmals seinen mit Flüssigtreibstoffen betriebenen AJ26-Raketenmotor getestet, der einmal die erste Stufe der Taurus-II-Trägerrakete antreiben soll.

Der Test, die erste von drei geplanten Versuchszündungen, dauerte alles in allem lediglich zehn Sekunden und diente in erster Linie der Überprüfung der Start- und Abbruchssequenz des AJ26-Triebwerks, sowie der Einsatzbereitschaft des Stennis-E1-Versuchsstandes und seiner Steuereinrichtungen.

Die Testzündungen sollen sicherstellen, dass der Motor an sich und die Weiterentwicklungen, die Triebwerkshersteller Aerojet am Basismodell, dem ursprünglichen russischen NK-33-Triebwerk, vorgenommen hat, auch wie geplant funktionieren.

Ein Video des Testlaufes können sie hier sehen.

Erste Datenauswertungen deuten darauf hin, dass alle Versuchsziele erreicht werden konnten. Der Test wurde von einem gemeinsamen Team aus Orbital-, Aerojet- und Stennis-Ingenieuren, unter Verantwortung des Stennis Space Center durchgeführt. In Vorbereitung des zweiten Testlaufes, der in einigen Wochen stattfinden und dann 50 Sekunden dauern soll, wird das Testteam in Zusammenarbeit mit weiteren NASA-Ingenieuren in der nächsten Zeit eine gründliche Datenauswertung sämtlicher Untersysteme des Triebwerks vornehmen. Während der folgende Versuch als Qualifikationstest ausgelegt wird, soll der dritte Test insbesondere der Wirkungsweise und Einstellung der Steuerventile des AJ26 gewidmet sein.

Der E-1-Versuchsstand des Stennis Raumfahrtzentrums der NASA war im Verlauf des letzten Jahres speziell für die AJ-26-Testläufe und das Taurus-II-Programm modifiziert worden.

Entsprechend dem neusten von Orbital publizierten Ablaufschema, in das der aktuellste Stand der Entwicklung bei Montage, Durchführung von Testreihen und Betrieb der Taurus-II-Rakete und des zugehörigen Cygnus-Raumfahrzeuges im Rahmen der COTS- und CRS-Programe der NASA eingeflossen sind, soll der erste Testflug der neuen Trägerrakete numehr nicht vor dem dritten Quartal nächsten Jahres stattfinden.

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Orbital successfully test fired the liquid fuel AJ26 engine that will power the first stage of its Taurus II space launch vehicle at NASA’s Stennis Space Center in Mississippi. The test, the first in a series of three firings, lasted approximately 10 seconds and served as a short-duration readiness firing to verify AJ26 engine start and shutdown sequences, the operation of the Stennis E-1 test stand, and ground test engine controls.  The AJ26 test firings at Stennis are being conducted to verify the upgrades engine-supplier Aerojet has made to the baseline NK-33 engine and overall engine performance.

Click here to view the video.

Preliminary data review revealed that all test objectives were met.  The test was conducted by a joint operations team of Orbital, Aerojet and Stennis engineers, with Stennis acting in the role of test conductor.  The joint operations team, in conjunction with other NASA engineers, will conduct an in-depth data review of all subsystems in preparation for the upcoming 50-second hot fire acceptance test to be performed in several weeks.  A third hot fire test is also planned for the engine to verify tuning of engine control valves.

The E-1 stand used for the test is located in the E complex at the Stennis Space Center and was modified by Stennis over the past year to accommodate the AJ26 engine and the Taurus II program.

Orbital has released an updated milestones chart to the reflect the most current projections for the integration, testing and operations of its Taurus II and Cygnus spacecraft for the COTS and CRS programs.

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source: Orbital Sciences
photo credit : Orbital Sciences / NASA Stennis Space Center
video source: NASA
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STS-133 DISCOVERY – NEUES VON DER RAMPE – REPARATUREN

An der Startrampe 39 A des Kennedy Space Center fanden nach der Startverschiebung für die Mission STS-133 in der vergangenen Woche verschiedene Reparaturarbeiten und vorbereitende Untersuchungen am externen Treibstofftank der Raumfähre Discovery statt. So wurde zuerst die komplette Verbindungseinheit (Ground Umbilical Carrier Assembly – GUCA) entfernt, an der am 5. November während des Betankungsvorgang zum ursprünglich geplanten Start Undichtigkeiten auftraten und die letztendlich den Grund für die Absage des Starts durch die NASA lieferten.

Die Einheit besteht im Wesentlichen aus einer großen Schnellverbindungsmuffe mit 7 Inch Durchmesser, der sogenannten Flugdichtung und der zugehöhrigen Anschlussgrundplatte, auch Ground Umbilical Carrier Plate (GUCP) genannt. Über diese Vorrichtung werden jene Treibstoffgase abgeführt, die während des Befüllens des Tanks mit Flüssigsauerstoff und Flüssigwasserstoff enstehen, um sie dann in sicherer Entfernung von der Startrampe abgefackeln zu können.

Ersten Analysen zufolge, deuteten Unregelmäßigkeiten an Schnellverbinder und Flugdichtung daraufhin, dass eine leichte Abweichung von der erforderlichen exakten Konzentrität des Anschlusses zu den Undichtigkeiten geführt haben könnte.

Am Freitag installierten Techniker vor Ort dann eine neue GUCP-Grundplatte. Die Flugdichtung und die Schnellverbindungseinheit sollen jedoch erst am Montag nach zusätzlichen Messungen und der Auswertung daraus gewonnener Daten erfolgen, die sicherstellen sollen, dass man die neue Verbindung mit der höchstmöglichen Exaktheit in Bezug auf die Ausrichtung der Bauteile zueinander herstellen kann.

Parallel befassen sich die Ingenieure weiterhin mit dem Problem der nach dem Startabbruch festgestellten Rissbildungen in Bereichen der Außenhautkonstruktion des externen Treibstofftanks.

Dazu wurden von Technikern auf der Rampe jene Schaumstoffteile der äußeren Dammung des Tankes entfernt, in deren Umgebung sich der erste Riss gezeigt hatte, nachdem der Tank am 5. November im Verlauf des Countdowns befüllt worden war. Unter dem Dämmmaterial liegt an dieser Stelle eine der profilierten Aluminiumrippen, die dort zur statischen Verstärkung des Abschnittes zwischen Sauerstoff- und Wasserstofftank -der sogenannten Intertanksektion- angebracht sind. Die entsprechende Rippe weist gleich zwei Rissbildungen im Metall auf, die jeweils fast 23 Zentimeter lang sind. Nachdem auch die angrenzten Bereiche vom Schaumstoff befreit wurden, tauchte an der benachbarten Profilkonstruktion ein weiterer etwa sieben Zentimeter langer Riss auf. Laut NASA ein nicht unerwarteter Umstand, da durch das beidseitige Versagen der ersten Rippe zusätzliche Lasten beim Betanken auf dieses Profil übertragen wurden.

Man wird nun mit Hilfe existierender mathematischer Modelle versuchen, die Lasteintragung in diesem Bereich des Treibstoffbehälters genauer zu analysieren, bevor man die notwendigen Reperaturen in Angriff nehmen kann. Diese sollen nach bisherigen Planungen weiterhin direkt auf der Rampe ausgeführt werden. Dazu müssten jedoch zuvor weitere Metallprofile zur Verstärkung über den gebrochenen Segmenten aufgedoppelt werden, die dann ihrerseits mit neu aufgeschäumten Dämmmaterial überarbeitet würden.

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Over the weekend at Launch Pad 39A at NASA’s Kennedy Space Center in Florida, technicians will take additional measurements to ensure the best possible alignment of the newly installed ground umbilical carrier plate (GUCP) on space shuttle Discovery’s external fuel tank. Teams will evaluate data and now expect to begin installing the flight seal and quick disconnects on Monday, Nov. 15.

At NASA’s Kennedy Space Center, teams  installied space shuttle Discovery’s new ground umbilical carrier plate, or GUCP, Friday morning.

Over the last week, crews removed space shuttle Discovery’s ground umbilical carrier assembly, or GUCA, which includes the flight seal, the 7-inch quick disconnect, or QD and the carrier plate, known as the GUCP.
Teams performed an initial inspection of the flight seal and quick disconnect prior to sending them to labs for a thorough inspection. Data collected from the initial inspections have been evaluated by the investigation team. Engineering saw some areas of interest that are being further evaluated.

Also, technicians trimmed the foam insulation around the area where two cracks were found on Discovery’s external fuel tank metal exterior to inspect the surrounding areas. The cracks were found on the stringer after removing foam that cracked during initial loading operations for the STS-133 launch attempt on Nov. 5.

Engineers discussed the upcoming work to repair cracks in Discovery’s external tank intertank section. During foam removal and inspection of adjacent stringers to one with two 9-inch cracks, technicians identified an approximately 3-inch crack on the left-hand adjacent stringer. This was not an unexpected result since the load was most likely transferred to the adjacent stringer when both sides of the original stringer cracked during tanking operations for Discovery’s scrubbed launch attempt on Nov. 5. Teams will build and use existing structural math models to understand the loading at the interface. Stringers are aluminum support strips on the outside of the external tank that form the section between the inside liquid oxygen tank and the liquid hydrogen tanks.

Crews have repaired similar cracks during external tank production by installing a second piece of aluminum for reinforcement on top of the cracked area before replacing the foam insulation. This piece frequently is referred to as a „doubler.“ The repair plan being put into effect is a known one consisting of cutting out the cracked section and replacing it with an available piece that matches its size. A doubler will be inserted before the mounting rivets to complete the repair.

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source: NASA
photo credit: NASA / KSC Media Gallery
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STS-133 DISCOVERY – NEUES LECK – KEIN START VOR DEM 30. NOVEMBER

Das NASA-Management hat den nächsten Startversuch für die Mission STS-133 der Raumfähre Discovery auf frühestens 30. November, 10.05 Uhr MEZ verschoben.

Am Freitag waren die Startvorbereitungen abgebrochen worden, nachdem beim Betanken des riesigen externen Tankes der Discovery ein Leck an einer Verbindungsvorrichtung (NASA-Terminologie: Ground Umbilical Carrier Plate – GUCP) aufgetreten war, mittels der gasförmiger Wasserstoff auf sicherem Wege über eine angeschlossene 17-Inch-Leitung vom Wasserstofftank abgeleitet wird, um in sicherer Entfernung abgefackelt zu werden.

Mit der der GUCP gab es bereits bei den Starts der Missionen STS-119 und STS-127 Schwierigkeiten. In diesem neuen Fall war jedoch die Leckrate in der Spitze höher und trat zu einem anderem Zeitpunkt im Verlauf des Betankungsvorganges auf. Daher bezeichnete Shuttle Startdirektor Mike Leinbach das Leck auch als „siknifikant“, ein Umstand, der die Verantwortlichen veranlasste, den Start gegen 13.11 Uhr MEZ am Freitag abzusagen.

Anschließend wurde der Tank entleert und 20 Stunden lang von im Tank befinlichen Treibstoffrückständen befreit, so dass sicher die zuständigen Techniker im Verlauf des Samstags der Verbindungsplatte sicher näheren können. Die GUCP soll dann direkt vor Ort auf der Startrampe 39A entfernt und anschließend gründlich auf vorhandene Ursachen für die Fehlfunktion untersucht werden.

Darüber hinaus bildete sich während des Einfüllens der superkalten Flüssigtreibstoffe ein Riss (Foto unten) in der Schaumstoffisolierung des Außentanks, dem die Missionsmanager zusätzliche intensive Beachtung widmen müssen. Auf Grund der großen Temperaturunterschiede, die auftreten, wenn die Treibstoffe mit der Außenhaut des Tanks in Berührungung kommen, dehnt sich dieser aus oder zieht sich zusammen, je nachdem, ob er befüllt oder entleert wird. Die dabei auftretenden Kontraktion des Materials können ihrerseits Risse im äußeren Dämmmaterial verursachen. Diese Vorgänge dürfen jedoch bestimmte Größenordnungen nicht überschreiten, da der Dämmstoff sonst während der extremen physischen Belastungen beim Start unkontrolliert abplatzen kann. Die Columbia-Katastrophe von 20o3 wurde beispielsweise durch sich derat lösende Schaumstoffteile verursacht. Die Verantwortlichen der amerikanischen Raumfahrtbehörde werden den Riss in den nächsten Tagen daher eingehend analysieren und festlegen, ob Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden müssen.

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NASA managers have decided to postpone the next launch attempt for space shuttle Discovery to no earlier than Nov. 30 at 4:05 a.m. EST.

At 8:11 a.m., launch was scrubbed because of a hydrogen gas leak at the Ground Umbilical Carrier Plate, or GUCP, an attachment point between the external tank and a 17-inch pipe that carries gaseous hydrogen safely away from Discovery to the flare stack, where it is burned off.

Shuttle launch director Mike Leinbach characterized the leak as “significant,” similar to what was seen on STS-119 and STS-127, although today’s rate was higher in magnitude and occurred earlier in the fueling process.

The external tank was being drained and inerted for about 20 hours before it is safe for technicians to look at the GUCP on Saturday. Technicians will retrieve the ground umbilical carrier plate at Launch Pad 39A and begin a close look at it over the weekend.

Mission managers also will look closely at a crack (image above) in the external tank foam that developed as supercold liquid hydrogen and liquid oxygen were being drained from the tank. The 15-story tall, orange external tank shrinks and expands as its temperature changes from the effects of the propellants. That change can cause the foam insulation on the outside of it to crack. The crack did not develop until after the launch attempt was called off. However the team will analyze the crack carefully.

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source: NASA
photo credit: NASA
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