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STS-133 – DIE DISCOVERY STEHT AUF DER RAMPE – ZUM LETZTEN MAL

Nach einer fünfeinhalb Kilometer langen nächtlichen Reise wurde die Raumfähre Discovery am Dienstagmorgen um 01:49 Uhr Ortszeit (7:49 Uhr MESZ) mit ihrem mobilen Starttisch auf der Rampe 39A des Kennedy Space Center verankert. Damit steht die Discovery vor ihrer Außerdienststellung letztmalig an der Ostküste Floridas für einen Start bereit.

Um 01.23 Uhr MESZ -zum Beginn der Überführung- verlies der Shuttle auf einem riesigen Kettenfahrzeug das Vehicle Assembly Building, wo wie immer die die Endmontage der Hauptbestandteile der kompletten Startkonfiguration mit Orbiter, externem Treibstofftank und den beiden Feststoffboostern stattgefunden hatte.

Nach dem Eintreffen auf der Startrampe verbanden Techniker sämtliche erforderliche Kabel- und Prüfsysteme, bevor -später am Tag- die bewegliche Servicekonstruktion des Startturms vor die Discovery gerollt werden konnte. Diese bietet den Servicemannschaften in den Wochen bis zum Start Zugang auf sämtliche Ebenen des Gefährts und einen Nutzlasttranferraum über die gesamte Länge der Ladebucht des Shuttle.

Erstmalig hatte das älteste Modell der drei noch aktiven NASA-Orbiter vor 26 Jahren auf der Rampe gestanden, bevor sie am 30.August 1984 zum ihrem Jungfernflug -der Mission STS-41D- in den Weltraum aufgebrochen war. Ihr letzter Start ist nun für den 1. November diesen Jahres geplant. Kommandant Steve Lindsey führt eine sechsköpfige Besatzung erfahrener Astronauten an, deren Ziel die Internationale Raumstation sein wird. Gemeinsam mit ihm und Pilot Eric Boe sollen die Missionsspezialisten Alvin Drew, Tim Kopra, Michael Barratt und Nicole Stott ein neues permanentes Mehrzweckmodul und den künstlichen humanoiden Helfer Robonaut-2 zur Station befördern.

Geplante Startzeit ist 21.40 Uhr MESZ am 1. November 2010.

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Space shuttle Discovery completed its last planned trip to the launch pad at 1:49 a.m. at NASA’s Kennedy Space Center in Florida. Technicians were connecting numerous cables and checking systems at Launch Pad 39A before the rotating service structure is moved over Discovery later today. Discovery left the Vehicle Assembly Building at about 7:23 p.m. Monday night to begin the slow, 3.4-mile crawl to the pad.

Discovery, which first launched Aug. 30, 1984, on STS-41D, is being readied for the STS-133 mission to the International Space Station. Liftoff is targeted for Nov. 1 at 4:40 p.m. EDT. This is scheduled to be the last mission for the oldest of NASA’s three active orbiters.

Astronaut Steve Lindsey commands a veteran crew for STS-133, including Pilot Eric Boe and mission specialists Alvin Drew, Tim Kopra, Michael Barratt and Nicole Stott. They will take the supply- and equipment-laden Permanent Multipurpose Module to the station, along with the humanoid helper called Robonaut 2.

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source: NASA
photo credit: NASA / Jack Pfaller
video source: NASAtelevision / YouTube
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STS-133 – DISCOVERY LETZMALIG IM VAB

Nachdem am Mittwoch noch ein Bruch einer Hauptwasserleitung das gesamte Kennedy Raumfahrtzentrum in Florida lahmgelegt und damit auch die geplante Überführung der Raumfähre Discovery von ihrem Hangar zum Vehicle Assembly Building verhindert hatte, verlief diese kurze Reise einen Tag später ohne Zwischenfälle.

Für die Discovery begint damit der letzte reguläre Zwischenstopp in dem riesigen, die gesamte Umgebung beherrschende Gebäude. Das kurz auch als VAB bezeichnete kubische Bauwerk dient schon seit Apollo- und Saturn-V-Zeiten als Endmontagehalle für Trägerraketen und Raumfähren. Vor ihrer Außerdienststellung wird die Discovery dort nun das letzte Mal für die Mission STS-133 mit einem externen Außentank und den beiden beim Start erforderlichen seitlichen Feststoffboostern verbunden.

Die heutige Aktion zum Ortswechsel hatte um 12.54 Uhr MESZ begonnen, als der Shuttle auf einem Spezialfahrzeug aus der Orbiter Processing Facility-3 rollte. In dem Hangar war die Fähre im Verlauf der letzten Wochen auf ihren letzten Einsatz vorbereitet worden. Aus gegebenen Anlass unterbrach man den Trip zum VAB für einen längeren Fotostop, um den Arbeitern des Raumfahrtzentrums die Möglichkeit zu geben, sich von der Discovery zu verabschieden.

Ihr Ziel erreichte das geflügelte Raumfahrzeug gegen 16.50 Uhr, wo es an eine metallische Spezialschlinge gehängt und in seine vertikale Startposition gebracht wird. Anschließend zieht man den Orbiter dann in die schwindelnden Höhen des 52 Stockwerke umfassenden Gebäudes, um ihn später exakt in der richtigen Höhe vor dem Außentank und den Feststoffraketen zu plazieren. Techniker werden in den nächsten Tagen beschäftigt damit sein, sämtliche konstruktiven und technischen Verbindungen zwischen den Bauteilen der Startkonfiguration herzustellen und auf Herz und Nieren zu testen.

Der Start der Discovery zu ihren letzten elftägigen Weltraumreise ist für den 01. November diesen Jahres um 21.40 Uhr MESZ geplant.

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Space shuttle Discovery now is inside the expansive confines of NASA Kennedy Space Center’s Vehicle Assembly Building following a move from its processing hangar this morning. A metal sling will be carefully connected to the spacecraft and then operators will hoist it from transfer aisle to the high reaches of the 52-story building before lowering it into place beside the external fuel tank and twin solid rocket boosters. Crews then will connect the spacecraft giving the stack its familiar launch day form. Discovery is targeted to liftoff on the 11-day STS-133 mission on Nov. 1 at 4:40 p.m. EDT.

Space Shuttle Discovery began its move from Kennedy Space Center’s Orbiter Processing Facility-3 to the Vehicle Assembly Building at 6:54 a.m. EDT.

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source: NASA
photo credit: NASA / Dimitri Gerondidakis
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INTERNATIONALE RAUMSTATION – REPARATUREINSÄTZE VERSCHOBEN

Das NASA-Management der Internationalen Raumstation hat inzwischen beschlossen, die beiden zur Reparatur von defekten Komponenten des stationseigenen Kühlsystems erforderlichen Außenbordeinsätze auf  Samstag und Mittwoch zu verschieben.

Der erste Weltraumeinsatz soll nunmehr offiziell am Samstag um 12.55 Uhr MESZ beginnen. Am Mittwoch nächster Woche folgt dann der zweite Ausstieg, um den Austausch des Moduls mit der betroffenen Amoniak-Pumpe abzuschließen.

Derweil haben die verschiedenen zur Lösungsfindung gebildeten Teams aus Flugkontrolleuren, Ingenieuren, Außenbordexperten und Fachleuten für robotische Arbeiten entscheidende Fortschritte bei der Vorbereitung der erforderlichen Arbeiten im freien All gemacht. Auf Grund der Komplexität des Sachverhaltes benötigen sie jedoch einen weiteren Tag, um die Präparationen in allen Details abschließen zu können.

Die damit gewonnene Zeit erlaubt es außerdem, die von der Bodenkontrolle ausgearbeiteten Arbeitsabläufe gegen Ende des Tages zur Raumstation zu übermitteln. So erhält die Besatzung im Sinne einer optimalen Vorbereitung gleichzeitig die Möglichkeit, sich einen ganzen Tag lang ausführlich mit den Plänen vertraut zu machen. Gleichzeitig wurde der zweite Außeneinsatz auf Mittwoch geschoben, damit sich die Crew nach den Belastungen der stundenlangen Arbeiten im Raumanzug ausreichend erholen und sich auf die Aufgaben des zweiten Tages erneut in Ruhe vorbereiten kann.

Während des ersten Einsatzes soll das defekte Pumpenmodul ausgebaut und durch ein neues ersetzt werden. Die von und zur Pumpe führenden Ammoniakkühlleitungen will man dann beim zweiten Ausstieg am Mittwoch wieder funktionsfähig angeschließen.

Die geplanten Aktivitäten dürften für die Astronauten insgesamt eine ziemlich herausfordernde Aufgabe darstellen. Da man die Ammoniakleitungen während der Arbeiten nicht entleeren kann und sie damit permanent unter normalen Druck stehen, werden sie relativ unfexibel und von daher schwer beweglich sein. In die Zeitpläne der vorgesehenen extravehikulären Einsatze (EVA´s) sind zusätzlich eine Reihe von Leerzeiten eingebaut, um sicherzustellen, dass am Ende jedes Ausstieges genügend Zeit für eventuell erforderliche Dekontaminationsmaßnahmen zu Verfügung steht, sollten die Astronauten während der Reparaturen mit dem Kühlmittel in Berührung kommen.

Auf der ISS stehen zur Zeit gleich vier Ersatzpumpen des betreffenden Typ für eventuell notwendige Reparaturzwecke zur Verfügung. Sie waren im Verlauf von mehreren Shuttle-Flügen zur Station transportiert und an verschiedenen Stellen im Außenbereich des Orbitalkomplexes auf speziellen Lagerplattformen verstaut worden. Da über die relativ lange Lebenszeit der Raumstation unter extremstenen Umweltbedingungen immer wieder mit dem Ausfall von mechanischen und technischen Komponenten gerechnet werden muss, befinden sich inzwischen sehr viele entsprechende Ersatzteile auf derartigen Plattformen, um in Fällen, wie jetzt eingetreten, sofort zum Austausch bereit zu stehen. Nach Außerdienststellung der Shuttle-Flotte im nächsten Jahr, können deratige technische Ersatzgeräte nach Erfordernis weiterhin mit dem japanischen Raumtransporter HTV (H-II Transver Vehicle) und später auch mit kommerziellen Raumfrachtern zur ISS befördert werden.

Die Astronauten Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson, die die Arbeiten ab Samstag im All ausführen sollen, sowie Bordingenieurein Shannon Walker wurden während extra einberufener Konferenzschaltungen in den letzten Tagen  von der Bodenkontrolle fortwährend über die angedachten Prozeduren informiert und die Vorgehensweisen mit ihnen abgestimmt.

Zur exakten Vorbereitung der gesamten Operation probten die Astronauten Robert Satcher Jr. und Rick Sturckow am vergangenen Mittwoch in einem riesigen Spezialbecken im Johnson Space Center, dem Neutral Buoyancy Laboratory (NBL) unter Wasser die vorgesehenen Arbeitsschritte am 1:1-Modell der Raumstation. Am Montagnachmittag waren bereits die Astronauten Cady Coleman und Suni Williams „abgetaucht“, um enstprechende Tests im NBL durchzuführen.

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NASA International Space Station managers have delayed two spacewalks to replace a faulty cooling system component to Saturday and Wednesday.

Saturday’s spacewalk now is officially scheduled to begin at 6:55 a.m. EDT, and will be followed by a second spacewalk Wednesday to complete replacement of the ammonia pump module that failed last Saturday.

Teams of flight controllers, engineers, and spacewalk and robotics experts have made significant progress in preparing for the spacewalk, but need an additional day to finish working out all the details.

The additional time to prepare for the first spacewalk allows for the final procedures to be uplinked late today and gives the station crew one full day to review the plans that have been developed by Mission Control. Managers also moved the second spacewalk to Wednesday to give the crew additional time to rest and prepare.

During the first spacewalk the pump module will be removed and replaced. The crew will complete connecting fluid ammonia lines to the replacement pump during the second excursion Wednesday.

The spacewalks are challenging because the crew will be handling ammonia lines at full operating pressure, which makes the lines stiff during reconnection and mating. The timeline for the spacewalk will require numerous “off ramps” to ensure there is enough time to complete decontamination procedures if the crew comes in contact with ammonia.

NASA managers have stored spare pumps on the station for just this purpose, because hardware will periodically need to be replaced throughout the station’s lifetime. There are four replacement pumps on the station, delivered during previous space shuttle missions. These spares are attached to storage platforms at various locations on the station’s structure. Both the Japan Aerospace Exploration Agency’s H-II Transfer Vehicle and future commercial resupply craft will be able to deliver additional spare parts as needed.

Aboard the station, Wheelock, Caldwell Dyson and Flight Engineer Shannon Walker participated in conferences with Mission Control to review spacewalk procedures.

On Wednesday, fellow astronauts Robert Satcher Jr. and Rick Sturckow were underwater, practicing the spacewalking tasks in the Johnson Space Center’s Neutral Buoyancy Laboratory (NBL). Astronauts Cady Coleman and Suni Williams spent Monday afternoon in the NBL helping to prepare for the spacewalks as well.

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source: NASA
photo credit: NASA
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STS-133 DISCOVERY – HAUPTNUTZLAST WIRD VORBEREITET

Auf dem Gelände des Kennedy Raumfahrtzentrums in Florida laufen derzeit die Ausstattungsarbeiten für das Permanent Multipurpose Module (kurz auch PMM genannt), das während der nächsten Shuttle-Mission im November diesen Jahres zur Internationalen Raumstation befördert werden soll. Das Modul, welches aus dem bereits mehrfach eingesetzten Mehrzweckmodul MPLM (Multipurpose Logistics Module) mit dem Namen „Leonardo“ hervorgeht, befindet sich dazu in der Space Station Processing Facility, einem Gebäude, das bereits seit Beginn des Programms dazu dient, jene Module und Nutzlasten für die Internationale Raumstation vorbereitet werden, die mit amerikanischen Raumfähren ins All transportiert werden.

In der vergangenen Woche waren die Techniker vor Ort vorallem damit beschäftigt, verschiedene mit Frachtgütern bestückte Plattformen und Schrankelemente im Inneren des PMM zu verstauen. Bei der Mission STS-133 dient das Modul unter anderem auch dem Transport von dringend benötigten Ersatzteilen und Ausrüstung für die Raumstation.

Nach dem der modifizierte, ursprünglich in Italien gebaute Frachtcontainer von der Besatzung der Raumfähre Discovery dauerhaft an der ISS festgemacht wurde, soll er dann ebenso zur Durchführung von Experimenten auf den Gebieten der Physik von Flüssigkeiten, der Materialwissenschaften, der Biologie und der Biotechnologie genutzt werden können. Der Start an Bord der Discovery ist nach den aktuellsten Planungen für den 1. November 10.33 Uhr MEZ vorgesehen.

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In the Space Station Processing Facility at NASA’s Kennedy Space Center in Florida, workers prepare the Permanent Multipurpose Module, or PMM for its flight to the International Space Station.

Last week they moved cargo-laden resupply stowage platforms into position. The PMM will be used to carry supplies and critical spare parts to the station. The module will be left behind so it can be used for microgravity experiments in fluid physics, materials science, biology and biotechnology. Space shuttle Discovery will deliver its payload to the station on the STS-133 mission. Launch is targeted for Nov. 1 at 4:33 p.m. EDT.

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source: NASA
photo credit: NASA / Jack Pfaller
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STS-133 DISCOVERY – LAGEREGLUNGSTRIEBWERK INSTALLIERT

Techniker des Kennedy Raumfahrtzentrums in Florida installierten am Donnerstag die gesamte rechte Manövertriebwerkseinheit (OMS) am Heck der Raumfähre Discovery. Der komplette Triebwerksblock war bereits am 4. Juni ausgebaut worden, um ein fehlerhaftes Absperrventil im Heliumsystem des Shuttle zu tauschen, dass sonst nicht zugänglich gewesen wäre.

Die fragliche Komponente hatte bei Tests im Vorfeld des vorangegangenen Einsatzes der Discovery im April diesen Jahres versagt. Nach intensiven Analysen und Untersuchungen hatte sich die NASA daraufhin entschlossen, das betroffene Ventil nicht auszubauen, da die vorhandenenRedundanzsysteme die erforderlichen Funktionen vollständig und fehlerfrei abdecken konnten. Das nun getauschte Bauteil befindet sich im Inneren des Lagerreglungssystems der Discovery, einem ganzen Netzwerk aus Manövrierdüsen, die für die korrekte Ausrichtung der Raumfähre im All sorgen. Die nun wieder eingebaute OMS-Gesamteinheit enthält neben einem größeren Orbitaltriebwerk für Änderungen der Umlaufbahn auch zwölf Manöverdüsen und zwei sogenannte Vernier-Jets. Links und rechts des Seitenleitwerks jedes Orbiters befindet sich jeweils ein derartiger, mit Hitzeschutzelementen verkleideter Triebwerksblock.

Die in dieser Woche abgeschlossene Reparatur erfolgte in Vorbereitung der letzten Mission der Discovery, die sie ab 1. November 2010 zu einen elftägigen Flug in Richtung Internationale Raumstation führen soll. Kommandant Steve Lindsay wird dann mit seiner sechsköpfigen Besatzung ein Frachtmodul zur ISS befördern, um es dauerhaft am Orbitalkomplex zu installieren.

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Spaceflight Now by Stephen Clark

Workers installed the shuttle Discovery’s right-side Orbital Maneuvering System pod Thursday at the Kennedy Space Center after replacing a faulty valve. The 22-foot-long OMS pod was removed from the shuttle June 4 and taken to the Hypergolic Maintenance Facility, where technicians removed a troublesome helium isolation valve.

The component failed during preparations for Discovery’s most recent flight, but NASA approved the shuttle’s launch in April after analysis showed the valve issue was not serious. The suspect valve was inside Discovery’s Reaction Control System, a network of small maneuvering jets that keep the shuttle in the correct orientation in space. Each of Discovery’s two OMS pods include a large orbit-changing engine, 12 primary maneuvering thrusters and two vernier jets. NASA decided to remove and replace the valve before Discovery’s next launch scheduled for Nov. 1, but that required engineers to remove the OMS pod from the shuttle.

Discovery’s Nov. 1 launch will begin its final scheduled mission. Commander Steve Lindsey will lead a six-person crew on an 11-day flight to the International Space Station with a storage module, supplies and a spare parts platform.

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source: Spaceflight Now / Stephen Clark
photo credit: NASA / Ben Smegelsky
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STS-134 ENDEAVOUR – AUSSENTANK ERREICHT CAPE CANAVERAL

Der letzte für das amerikanische Space Shuttle Programm produzierte Außentank hat nach seinem mehrtägigen Schiffstransfer mit dem Spezialschiff Pegasus am Dienstag das Kennedy Space Center in Florida erreicht. Die Pegasus war zuvor von der Produktionsstätte in Michoud aus, in der Nähe von New Orleans, aufgebrochen, um ihre Fracht über den Golf von Mexiko und den Atlantik zum U.S. Weltraumbahnhof zu befördern. Dort angekommen wurde der externe Tank mit der Nummer 138 entladen und ins Nahe gelegene Vehicle Assembly Buildung (VAB) transportiert, wo er anschließend in eine vertikale Position gebracht wurde.

Im VAB, dem Endmontagegebäude für Trägerraketen und Raumfähren, beginnen nun die ersten strukturellen Tests bevor der Tank zusammen mit den beiden Feststofftriebwerken und der Raumfähre Endeavour in die üblich Startkonfiguration gebracht wird. ET-138 soll während der Mission STS-134 zum Einsatz kommen, bei der die Endeavour im Februar 2011 zum letzten Mal zur Internationalen Raumstation fliegt.

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External Tank-138 arrived in Florida on July 13, from NASA’s Michoud Assembly Facility near New Orleans and was being offloaded from the Pegasus barge near the Vehicl e Assembly Building.

To days later the Space Shuttles external fuel tank was lifted high above the transfer aisle in the Vehicle Assembly Building at NASA’s Kennedy Space Center in Florida, prior to its move to a test cell where it will be checked before launch. ET-138, the last newly manufactured tank, is designated to fly on space shuttle Endeavour’s STS-134 mission to the International Space Station.

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source: NASA
photo credit: NASA / Jim Grossmann (header) / Dimitri Gerondidakis
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STS-134 ENDEAVOUR – DER LETZTE TANK FÜR DIE LETZTE MISSION

Nach 37 Produktionsjahren hat am Donnerstag der letzte externe Treibstofftank des Space Shuttle Programms die Produktionsstätte in der Nähe von New Orelans verlassen. Für den Tank, der beim allerletzten planmäßigen Flug eines amerikanischen Shuttle -der Mission STS-134 der Raumfähre Endeavour- zum Einsatz kommt, wurde aus gegebenen Anlass im Montagewerk von Michoud eine extra Abschiedszeremonie veranstaltet.

Auf seinem Weg von der Fabrikationshalle zum firmeneigenen Schiffsanleger wurde das riesige zigarrenförmige Gebilde mit der Seriennumer ET-138 im typischen New Orleans Style von hunderten wehmütigen, Taschentuch schwenkenden Arbeitern und den Storyville Stompers, einer regionalen Brass Band, begleitet. Der orangefarbene Tank war bereits am 25. Juni von den Mitarbeiten der Lockheed Martin Space Systems Company in Michoud fertiggestellt worden. Nun hat er noch eine 900 Meilen lange Seereise mit einem Spezialschiff zum Kennedy Raumfahrtzentrum in Florida vor sich, bevor er als strukturelles Rückrad der Startkonfiguration gemeinsam mit den beiden Feststoffraketen unter den Bauch dem Endeavour montiert werden kann.

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Commemorating 37 years of successful tank deliveries, NASA and Lockheed Martin Space Systems Company did hold a ceremony on Thursday, July 8, at the agency’s Michoud Assembly Facility in New Orleans to rollout the final external tank for the last space shuttle flight.

The last external tank scheduled to fly on a shuttle mission was completed on June 25 by Lockheed Martin workers at Michoud. The tank, designated ET-138, traveled on a wheeled transporter one mile to the Michoud barge dock. It was accompanied by the Storyville Stompers, a traditional area brass band, and hundreds of handkerchief-waving employees in typical New Orleans fashion and spirit during the ceremony. ET-138 will then travel on a 900-mile sea journey to NASA’s Kennedy Space Center in Florida, where it will support shuttle Endeavour’s STS-134 launch.

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source: NASA
photo credit: NASA / flickr
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