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DIE KOSMISCHEN VISIONEN DES BARACK OBAMA

PRIVATE KAPSELN – ORION LITE -SCHWERLASTRAKETE 2015 – ASTEROID 2025 – MARS 2035

US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag bei seinem Besuch des Kennedy Space Center in Florida erstmals die Ziele und Inhalte der Neuausrichtung des gesamten Raumfahrtprogramms der Vereinigten Staaten unter seiner Administration persönlich dargelegt.

Zum Auftakt einer Raumfahrtkonferenz auf dem amerikanischen Weltraumbahnhof unterstricht er noch einmal die bereits zuvor verlautbarten Sachverhalte der gänzlichen neuen Grundausrichtung des Programms der NASA. Demnach sollen US-Astronauten in den nächsten Jahren in Raumfahrzeugen von kommerziellen Anbietern in niedrige Erdumlaufbahnen und zur Internationalen Raumstation fliegen, während sich die regierungseigene Raumfahrtbehörde in der Zwischenzeit den größeren Zielen widmet und Technologien entwickt, die es ermöglichen werden, Menschen tiefer ins Sonnensystem und letztendlich zum Mars zu befördern.

Die Planungen für die NASA sehen für die Umsetzung dieser Zeile eine ganze Reihe unterschiedlichster Entwicklungsschritte vor. So sollen sie unter anderem zu neuen Raumfahrzeugen zum Erreichen der Internationalen Raumstation führen, die Entwicklung einer modifizierten Orion-Kapsel sicherstellen, die als Rettungsboot im All dienen kann und letztentlich einen völlig neuentwickelten Schwerlastträger ermöglichen, ohne den man den angestrebten Vorstoß ins All nicht realisieren könnte.

Darüber hinaus versprach der Präsident die Bereitstellung von Technologien, die zukünftige Raumfahrer vor Strahlungseinflüssen und anderen Gefahren des Weltraums zu schützen in der Lage sind.

„Anfang des nächsten Jahrzehnts wird eine Anzahl von bemannten Flügen durchgeführt werden, die jene Systeme testen und zur Einsatzreife führen sollen, die für die Erforschung außerhalb von niedrigen Erdumlaufbahnen benötigt werden.“, sagte Obama. “ Und 2025 erwarten wir ein neues, für lange Reisen ausgelegtes Raumschiff, dass es uns erlaubt, erstmals Missionen über den Mond hinaus in die Tiefen des Raumes durchzuführen. Wir werden damit beginnen, Astronauten das erste Mal in der Geschichte zu einem Asteroiden zu schicken. Ich glaube, dass wir Mitte der 2030er Jahre in der Lage sind, den Mars von Astronauten umrunden zulassen und sie anschließend sicher zur Erde zurück zu bringen. Die Landung auf dem Mars wird danach folgen. Ich erwarte, dass ich selbst dies erleben werde.“

Der Präsident hielt seine Rede vor 200 Offiziellen, Verantwortlichen aus Raumfahrt und Industrie, sowie wissenschaftlichen Experten im sogenannten Operations and Checkout Building des KSC, dass in den 60er und 70er Jahren des letzten Jjahrhunderts dazu gedient hatte, die Apollo-Raumschiffe auf ihre Missionen zum Mond vorzubereiten.

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Astronauts will soar spaceward in commercial spacecraft while NASA develops technology so humans can venture to Mars and out into the solar system, President Barack Obama told a space conference Thursday at NASA’s Kennedy Space Center in Florida.

Laying out his plans, President Obama committed NASA to a series of development milestones he said would lead to new spacecraft for astronauts to ride to the International Space Station, a modified Orion capsule developed as an emergency return spacecraft, and a powerful new rocket. He also promised a host of new technologies that would protect space travelers from radiation and other unique hazards.

„Early in the next decade, a set of crewed flights will test and prove the systems required for exploration beyond low Earth orbit,“ the president said. „And by 2025, we expect new spacecraft designed for long journeys to allow us to begin the first-ever crewed missions beyond the moon into deep space. We’ll start by sending astronauts to an asteroid for the first time in history. By the mid-2030s, I believe we can send humans to orbit Mars and return them safely to Earth. And a landing on Mars will follow. And I expect to be around to see it.“

The president spoke to 200 senior officials, space and industry leaders, and academic experts inside the Operations and Checkout Building at Kennedy in the same area that was used to process Apollo spacecraft for the missions to the moon in the 1960s and 70s.

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source: NASA
photo credit: NASA / Jim Grossmann
Video: NASAtelevision / YouTube
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RAUMFAHRTGIPFEL IN FLORIDA – OBAMA ERKLÄRT NEUE STRATEGIE


NEUES ZUR ZUKUNFT DER U.S. RAUMFAHRT


Beim Raumfahrtgipfel, der am 15. April 2010 im Kennedy Space Center in Florida stattfinden wird, will US-Präsident Obama seine neue Strategie für die Zukunft der bemannten Raumfahrt näher erläutern und diskutieren. Der bereits Anfang des Jahres vorgestellte Grundsatzplan sieht vor, das Budget der NASA um zusätzliche 6 Milliarden Dollar über den Zeitraum der nächsten fünf Jahre aufzustocken. Als drastischster Schritt ist sicherlich die Aufgabe des Constellation-Programm zu bewerten, das in seinem Kern zum Ziel hatte, Menschen innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte auf den Mond zurück zu bringen. Die neue Ausrichtung des Weltraumprogramms beinhaltet darüber hinaus den Plan, amerikanischen Astronauten den Zugang zur Internationalen Raumstation und niedrigen Erdumlaufbahnen über noch zu entwickelnde Transportkonzepte von privaten kommerziellen Anbitern zu gewährleisten.

Das Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses (Office of Science and Technology Policy – OSTP), welches dem Präsidenten direkt unterstellt ist, hat nun im Vorfeld der Veranstaltung ein Informationspapier herausgegeben, in dem zusammenfassend einzelne Punkte der neuen Strategie etwas genauer spezifiziert werden, die Barack Obama am Donnerstag vorstellen will.

Den vollen Wortlaut des Dokumentes können sie hier im englischsprachigen Original nachlesen.

Der neue Plan enthält folgende grundlegende Sachverhalte:

Weiterführung des Engagements der USA im Bereich der bemannten Raumfahrt und der Erforschung des Sonnensystems auf Basis einer neuen Vision und eines Zeitplans, um weiter entferntere Ziele als bisher im Weltraum erreichen zu können.

Aufstockung des NASA-Budgets um 6 Milliarden Doller über die nächsten fünf Jahre.

Im Vergleich zum bisherigen Ansatz, bis 2012 2500 neue Arbeitsplätze im Umfeld des Kennedy Space Center zu schaffen.

Beschleunigter Beginn der Hauptarbeiten an einer neuen Schwerlast-Trägerrakete, mit der Maßgabe, bis 2015 festzulegen, welches Design dieses Gefährt haben wird.

Entwicklung neuer Technologien und Initiierung von Testprogrammen, die eine erhebliche Kostenreduzierung zukünftiger Forschungsaktivitäten zum Ziel haben.

Kontinuierliche Durchführung von Starts von robotischen Erkundungsmissionen, die mögliche Ziele im Weltraum erkunden und darüber hinaus, zusätzlich zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, Technologien zur Steigerung der Sicherheitsstandards bei späteren bemannten Missionen erproben sollen.

Nutzung der bereits im Constallation-Programm erzielten Ergebnisse zur Entwicklung eines Orion-Raumschiffes, dass als Rettungsschiff für die Internationale Raumstation dienen kann und die USA unabhängiger von ausländischen Anbietern macht.

Schaffung einer technologischen Basis zur Entwicklung zukünftiger bemannter Raumschiffe, die außerhalb von niedrigen Erdumlaufbahnen operieren können.

Steigerung der der Anzahl jener Tage, an denen sich Astronauten im Weltraum aufhalten auf 3500 für die nächste Dekade, Verlängerung der Einsatzzeit der ISS möglicherweise über das Jahr 2020 hinaus und Start von bemannte Raumschiffen vom Kennedy Space Center ein bis zwei Jahre früher als bisher angedacht.

Beschleunigung des Aufbaus einer kommerzielen Raumfahrtindustrie für den sicheren und effizienten Transport von Besatzungen und Fracht zur Raumstation und Schaffung von 10.000 dazu erforderlicher Arbeitsplätze in den nächsten fünf Jahren.

Bereitstellung von zusätzlichen 3 Milliarden Dollar für das Betreiben des Kennedy Space Centers, was einer Steigerung von 60% entspricht.

Strategische Investitionen zur Entwicklung von Technologien und Kapazitäten, die es ermöglichen  den Langzeitaufenthalt von Menschen im All auszudehnen, sicherer und effizienter zu gestalten  und somit auch Ziele im weiter entfernten Weltraum erreichen zu können.

Ausrichtung des gesamten Raumfahrtprogramms auf ambitioniertere Ziele, die die Grenzen des bisherigen weit überschreiten.

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A Bold Approach for Space Exploration and Discovery


Fact Sheet on the President’s April 15th Address in Florida

On Thursday, April 15, at the Kennedy Space Center in Florida, the President will outline a bold strategy for human spaceflight that increases the NASA budget by $6 billion over the next five years. His plan represents an ambitious effort to foster the development of path-breaking technologies; increase the number, scope, and pace of manned and unmanned space missions; make human spaceflight safer and more efficient; and help create thousands of jobs. The President will lay out the goals and strategies in this new vision for NASA, including a sequence of deep-space destinations matched to growing capabilities, progressing step-by-step until we are able to reach Mars. He will provide new information about specific elements of the plan, including proceeding with a scaled-down variant of the Orion space-capsule technology developed in the Constellation program (to support crew escape requirements on the International Space Station) and setting a decision date for moving from research to development and production of a heavy-lift launch vehicle. In addition, he will speak to the new technologies, new jobs, and new industries this approach will create along the way.

This new strategy means more money for NASA, more jobs for the country, more astronaut time in space, and more investments in innovation. It will result in a longer operating lifetime for the International Space Station, new launch capabilities becoming available sooner, and a fundamentally more ambitious space strategy to take us to an increased number of destinations and to new frontiers in space. By undertaking this strategy, we will no longer rely on our past achievements, and instead embrace a new and bold course of innovation and discovery.


This is new plan:

• Advances America’s commitment to human spaceflight and exploration of the solar system, with a bold new vision and timetable for reaching new frontiers deeper in space.

• Increases NASA’s budget by $6 billion over 5 years.

• Leads to more than 2,500 additional jobs in Florida’s Kennedy Space Center area by 2012, as compared to the prior path.

• Begins major work on building a new heavy lift rocket sooner, with a commitment to decide in 2015 on the specific heavy-lift rocket that will take us deeper into space.

• Initiates a vigorous new technology development and test program to increase the capabilities and reduce the cost of future exploration activities.

• Launches a steady stream of precursor robotic exploration missions to scout locations and demonstrate technologies to increase the safety and capability of future human missions, while also providing scientific dividends.

• Restructures Constellation and directs NASA to develop the Orion crew capsule effort in order to provide stand-by emergency escape capabilities for the Space Station – thereby reducing our reliance on foreign providers.

• Establishes the technological foundation for future crew spacecraft needed for missions beyond low Earth orbit.

• Increases the number of astronaut days in space by 3,500 over the next decade, extends the life of the International Space Station, likely beyond 2020, and enables the launching of astronauts on new vehicles from the Kennedy Space Center 1- 2 years sooner.

• Jumpstarts a new commercial space transportation industry to provide safe and efficient crew and cargo transportation to the Space Station, projected to create over 10,000 jobs nationally over the next five years.

• Invests in Florida, adding $3 billion more for the Kennedy Space Center to manage – a 60 percent increase.

• Makes strategic investments to develop critical knowledge, technologies, and capabilities to expand long-duration human exploration into deep space in a more efficient and safe manner, thus getting us to more destinations in deep space sooner.

• And puts the space program on a more ambitious trajectory that pushes the frontiers of innovation to propel us on a new journey of innovation and discovery deeper into space.

Specific New Elements of the President’s Plan:

Outlining A Bold New Vision for Reaching New Frontiers in Space:

Building on the announcement of a new heavy-lift rocket decision date and the restructuring of Orion, the President will outline a broad vision and timetable for unlocking our ambitions and expanding our frontiers in space, until ultimately we can meet the challenge of sending humans to Mars.

The President’s vision for NASA space exploration enables:

• a set of stepping-stone achievements in space that will take us further and faster into space, allowing us to reach a range of destinations including lunar orbit, Lagrange points, near-Earth asteroids, and the moons of Mars, and eventually Mars itself. This sequence of missions will begin with a set of crewed flights to prove the capabilities required for exploration beyond low Earth orbit. After these initial missions, our long-duration human spaceflight technologies will enable human explorers to conduct the first-ever crewed mission into deep space to an asteroid, thereby achieving an historical first; venture into deep space locations such as the Lagrange points (potential sites of fuel depots that would enable more capable future missions to the Moon, Mars, and other destinations); and then send humans to orbit Mars and return them safely to Earth.

• increasing investments in ground-breaking technologies that will allow astronauts to reach space faster and more often, to travel further distances for less cost, and to stay in space for longer periods of time

• systematically tackling the hard problems of space exploration – from protecting our astronauts from radiation to developing advanced in-space propulsion — so that we can push the boundaries not only of where we can go in space but also what we can do there to improve our lives here on Earth

Developing a Heavy Lift Rocket, with a Specific Decision in 2015, to Expand Our Reach in Space:

To demonstrate a concrete timetable and commitment for expanding human exploration further, the President is announcing that, in addition to investing in transformative heavy-lift technologies, he will commit to making a specific decision in 2015 on the development of a new heavy-lift rocket architecture. This new rocket would eventually lift future deep-space spacecraft to enable humans to expand our reach toward Mars and the rest of the Solar System. This new rocket would take advantage of the new technology investments proposed in the budget – primarily a $3.1 billion investment over five years on heavy-lift R&D. This propulsion R&D effort will include development of a U.S. first-stage hydrocarbon engine for potential use in future heavy lift (and other) launch systems, as well as basic research in areas such as new propellants, advanced propulsion materials manufacturing techniques, combustion processes, and engine health monitoring, all of which are expected to shorten the development time for any future heavy-lift rocket. The new rocket also will benefit from the budget’s proposed R&D on other breakthrough technologies in our new strategy for human exploration (such as in-space refueling), which should make possible a more cost-effective and optimized heavy lift capability as part of future exploration architectures. A decision in 2015 means that major work on building a new heavy lift rocket will likely begin two years sooner than under the troubled Constellation program.

Restructuring the Orion Crew Capsule:

Our goal is to take advantage of the best work undertaken in the Constellation program. The President is announcing that NASA will restructure the Orion crew exploration vehicle program to a simpler and more efficient design that will be focused on crew emergency escape from the International Space Station. Under the Constellation program, the Orion crew capsule was intended to house astronauts during their travel to the International Space Station and later missions to the Moon. It also was to be capable of docking at the Space Station for six months and returning crews to the Earth. As part of the President’s new plan for NASA, the development work already performed on this capability will be re-oriented to meet the important safety requirement of providing stand-by emergency escape capabilities for astronauts on the space Station. We will be able to launch this vehicle within the next few years, creating an American crew escape capability that will increase the safety of our crews on the Space Station, reduce our dependence on foreign providers, and simplify requirements for other commercial crew providers. This effort will also help establish a technological foundation for future exploration spacecraft needed for human missions beyond low Earth orbit and will preserve some critical high-tech contractor jobs in Colorado, Texas, and Florida.

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source: Office of Science and Technology Policy
photo credit: NASA / OSTP
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APOLLO 12 MOONWALKER ALAN BEAN IN SPEYER

Am Dienstag war mit Alan Bean -Pilot der Mondlandefähre von Apollo 12  und Kommandant der Skylab 3 Mission- bereits der zweite von neun noch lebenden Raumfahrern, die jemals ihren Fuß auf einen fremden Himmelskörper setzen konnten, zu Gast im Technik Museum von Speyer. Da bisher ohnehin lediglich zwölf Menschen diese außergewöhnliche Chance vergönnt war und in absehbarer Zeit auch keine weiteren bemannten Mondflüge auf der Tagesordnung stehen, ergab sich die seltene und einmalige Möglichkeit einen dieser Zeitzeugen der Menschheitsgeschichte hautnah erleben zu können.

Auf einer Pressekonferenz im Tagungszentrum des Museums beantwortete der vierte Mann auf dem Mond bereits am frühen Nachmittag Fragen der anwesenden Jounalisten zu seinen Weltraumflügen und seiner Arbeit als Maler und Künstler.

Bei einem anschließenden Rundgang zeigte sich Alan Bean beeindruckt von der neuen Raumfahrthalle des Technikmuseums und den darin gezeigten Exponaten. Gerhard Daum, Initiator der Ausstellung „Apollo and Beyond“, führte den Gast durch den Austellungsbereich, der der Geschichte der Raumfahrt gewidmet ist und unter anderem auch einen thematischen Teil über Alan Bean und dessen künstlerisches Schaffen beinhaltet. Museumschef Hermann Layher steuerte zusätzliche Informationen zur russischen Raumfähre Buran, dem Museum und den Sehenswürdigkeiten der Stadt Speyer bei.

Alan Bean mit Gerhard Daum

Am Abend dann konnten Raumfahrtinteressierte aus ganz Deutschland und Europa an einem eindrucksvollen Vortrag des Moonwalkers teilhaben, bei dem der 78-jährige Bean einen weiten Bogen von seinen Missionen ins All, über seine künstlerischen Ambitionen bis hin zu philosophischen Aspekten der Sichtweise der Menscheit auf sich selbst spannte. Nach Ende seiner Ausführungen ergab sich für die Zuhörer darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Frage zu stellen, die Alan Bean auf interessante und überaus symphatische Weise beantwortete.

bericht: raumfahrt.zeitung (michael may)
photo credit: michael may (raumfahrt.zeitung)
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ALAN BEAN – MOONWALKER UND MALER – VORTRAG IN SPEYER !

Am Dienstag, 23. März 2010 besteht die einmalige Gelegenheit den außergewöhnlichen Raumfahrtpionier und Künstler kennen zu lernen. Ab 19.00 Uhr findet im FORUM des TECHNIK MUSEUM SPEYER ein ca. 75minütiger Multimediavortrag in englischer Sprache von Alan Bean statt. Anhand von Bildern und Videos berichtet der 78-Jährige über seine Weltraumabenteuer und gibt einen Einblick in seine künstlerischen Werke.

Seit drei Jahrzehnten widmet sich Alan Bean ausschließlich der Malerei und reist nur noch sehr selten ins Ausland. Die Dauerausstellung „Apollo and Beyond“ im TECHNIK MUSEUM SPEYER beinhaltet neben allen Apollo Missionen auch einen eigenen Bereich zu Alan Bean. Dank dieser Ausstellung besucht der Künstler nun Speyer und hält hier am 23. März 2010 einen Vortrag.

Informationen
Eintrittskarten gibt es ab sofort zu € 45,– (Mitglieder im Förderverein des Museums € 35,–) an der Hauptkasse des Museums (Tel.: 06232-6708-0) und im ONLINE-Shop. Im Kartenpreis ist der Besuch des TECHNIK MUSEUM SPEYER enthalten!

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source: SPACE EXPO e.V.


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ARES 1-X ERSTSTUFE BEI WASSERUNG BESCHÄDIGT – FALLSCHIRME ÖFFNEN NICHT WIE VORGESEHEN

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Einer der drei, immerhin 50 Meter Durchmesser aufweisenden Hauptfallschirme der ARES 1-X Erststufe, die dazu dienen, den ausgebrannten Booster kontrolliert zur Wasserung im Atlantischen Ozean schweben zu lassen, hat sich offenbar nicht wie erwartet entfaltet. Im Resultat führte dies offensichtlich zu einem härteren Aufschlag der Raketenstufe auf der Wasseroberfläche als vorgesehen und verursachte die Beschädigung eines Segmentes des Feststoffboosters, wie erste Fotos der Bergungskräfte vor Ort zeigen.

Eine NASA-Sprecher teilte am Donnerstagabend mit, dass der erste Bremsschirm, der sich vor Entfalten der drei Hauptschirme öffnet, um die herabstürzende Stufe zu stabilisieren, wie geplant funktioniert hat. Zunächst hatten sich anschließend auch alle drei Hauptfallschirme geöffnet. Dieser Vorgang erfolgt  bis zur vollständigen Größe normalerweise in zwei Schritten. Bei zwei Schirmen funktionierte dies wohl erst einmal auch, wie vorgesehen. Der Dritte kollapierte jedoch noch bevor er sich richtig entfalten konnte und wahrscheinlich erreichte später auch einer der beiden anderen nicht die erforderliche Entfaltungsgrösse .

Der Test des neuen dreischirmigen Rückkehrsystems galt als eines der Hauptziele des Ares-1X Testfluges, der Daten für das perfekte Design eines leistungsstarken Shuttle-Nachfolger liefern sollte.

One of the three 150-foot-wide parachutes designed to gently lower NASA’s Ares 1-X first stage booster to the Atlantic Ocean after a dramatic six-minute test flight Wednesday deflated after deployment, officials said Thursday, resulting in a harder splashdown than expected and caused apparently a damage of one segment of the booster.

A NASA spokeswoman said late Thursday the test rocket’s drogue parachute, used to slow and stabilize the vehicle before the main parachutes are released, deployed normally. All three main chutes then released and began inflating as planned in a two-step procedure. Two of the mains apparently inflated fully, but the third collapsed.

The test of the new parachute system was one of several major objectives of the Ares 1-X test flight, intended to generate data needed to perfect the design of NASA’s planned shuttle replacement, the more-powerful Ares 1 rocket.

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source : spaceflightnow.com /  photo credit : Unidet Space Alliance

video credit: NASA TV/ YouTube

ARES 1-X ZUM TESTFLUG GESTARTET

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Die Ares 1-X Testrakete hat es nach einigen wetterbedingten Verschiebungen doch noch geschafft und hob heute um 16.30 Uhr MEZ vom Kennedy Space Center in Florida für einen etwa zweiminütigen triebwerksgetriebenen Flug ab. Der Test selbst dauerte etwa sechs Minuten vom Start auf der modifizierten Rampe 39B bis zur Wasserung der ersten Raketenstufe 240 Kilometer entfernt im Atlantik.

Der nahezu 100 Meter hohe Prototyp, der in der Entwicklung befindlichen ARES I-Rakete erzeugte beim Start zirka 1200 Tonnen Schub, eine Beschleunigung von etwa 3 G, und erreichte dabei  4.76-fache Schallgeschwindigkeit. Die in östliche Richtung führende Flugparabel brachte die Ares 1-X auf eine Scheitelhöhe von 40 Kilometern bevor die vier Segmente des Feststoffboosters der ersten Stufe ausgebrannt waren und die Trennung von der Oberstufenattrappe erfolgte.

Später entfalteten sich die Fallschirme der Erststufe für eine kontrollierte Rückkehr zur Erde, während der Oberstufendummy mit der simulierten Orionraumkapsel und einer Attrappe des Startabbruchsystems an seiner Spitze ungebremst ins Meer stürzten. Die modifizierte Shuttle-Feststoffrakete dagegen wird später von einem Spezialschiff geborgen und zum Kennedy Space Center zurückgebracht.

NASA’s Ares I-X test rocket lifted off at 11:30 a.m. EDT Wednesday from NASA’s Kennedy Space Center in Florida for a two-minute powered flight. The flight test lasted about six minutes from its launch from the newly modified Launch Pad 39B until splashdown of the rocket’s booster stage nearly 150 miles downrange.

The 327-foot tall Ares I-X test vehicle produced 2.6 million pounds of thrust to accelerate the rocket to nearly 3 g’s and Mach 4.76, just shy of hypersonic speed. It capped its easterly flight at a suborbital altitude of 150,000 feet after the separation of its first stage, a four-segment solid rocket booster.

Parachutes deployed for recovery of the booster and the solid rocket motor will be recovered at sea for later inspection. The simulated upper stage and Orion crew module, and launch abort system will not be recovered.

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source : NASA  /  photo credit : NASA/ Jim Grossmann

video credit: NASA TV/ YouTube

ARES I-X : LETZTER HALT RAMPE 39B

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Die Ares 1-X hat die Startrampe 39B des Kennedy Space Center in Florida erreicht, nachdem sie auf ihrem mobilen Transporter auch die Rampe zum Startturmhinter sich gelassen hat. Anschließend wurde die gesamte mobile Startplattform auf die fixe Stützenkonstruktion der Rampe abgesenkt. Seit 15.17 Uhr MESZ steht sie nun fest montiert am modifizierten Startturm.

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The Ares I-X has reached Launch Pad 39B at NASA’s Kennedy Space Center in Florida, after ascending the ramp to the pad surface. After that the mobile launcher platform with the rocket attached has been lowered on to the pad. Since 9.17 EDT the Ares 1-X is hard-down on launch pad 39B.

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source : NASA  /  photo credit : NASA Television