Archive for the ‘ raumfahrtausstellungen ’ Category

ASTRONAUT T.J. CREAMER KOMMT INS TECHNIK MUSEUM SPEYER

Der U.S. Astronaut T.J. Creamer wird am 24. September 2010 der Raumfahrtaustellung im Technikmuseum Speyer einen Besuch abstatten. Dort findet gegen 16.00 Uhr eine Autogrammstunde statt, bevor der Raumfahrer um 18.00 Uhr im Rahmen eines Vortrages über seinen Langzeitaufenthalt auf der Internationalen Raumstation berichten wird.

Creamer hielt sich als Mitglied der Besatung von Expedition 22 und 23 insgesamt über 163 Tage auf der Raumstation auf. Diese erreichte er im Dezember 2009 an Bord des russischen Raumschiffes Soyut TMA-17 gemeinsam mit seinen Kollegen Oleg Kotov aus Russland und dem Japaner Soichi Noguchi, mit denen er Anfang Juni diesen Jahres auch wieder zur Erde zurückkehrte.

Für Museumsbesucher ist der Vortrag wieder kostenlos. Interessierte, die sich nur deshalb auf den Weg nach Speyer machen, können den Geschichten aus dem All  für lediglich 5 Euro lauschen.

source: SPACE EXPO e.V.
photo credit: SPACE EXPO / NASA
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ESA ASTRONAUT HANS SCHLEGEL HÄLT VORTRAG IM TECHNIK MUSEUM SPEYER

Der deutsche Astronaut Hans Schlegel wird am 20. September 2010 die Austellung APOLLO AND BEYOND besuchen und anschließend um 18.00 Uhr im Forum des Technik Museum Speyer über seine Raumflüge berichten.

Während des Shuttle-Einsatzes STS-55 hatte Schlegel 1993 im Rahmen der D2-Mission an Bord des Raumfähre Columbia im Forschungsmodul SPACELAB gearbeitet, dessen Trainingsmodell in der Ausstellung besichtigt werden kann.

Seine zweite Weltraumreise führte ihn 2008 zur Internationalen Raumstation. Dort war er intensiv an der Installation des europäischen Moduls COLUMBUS beteiligt, zu dessen Aktivierung und Inbetriebnahme er unter anderembei einem mehrstündigen Außenbordeinsatz hauptverantwortlich beitragen konnte. Ein Modell des Columbus-Moduls in Originalgröße wird in der Raumfahrthalle des Museums in Speyer ebenfalls gezeigt.

Karten zum Preis von 5,00 Euro sind an der Kasse des Technik Museums in Speyer erhältlich oder können online über www.technik-museum-shop.de bestellt werden.  Für Museumsbesucher ist der Vortrag kostenlos.

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source: SPACE EXPO e.V.
photo credit: SPACE EXPO / ESA
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SOYUZ TM-19 IN SPEYER AUFGESETZT


ULF MERBOLD BESTEIGT „SEINE“ LANDEKAPSEL NOCH EINMAL

Seit dem 3. Mai 2010 ist die Raumfahrtausstellung des Technik Museum Speyer um eine weitere hochkarätige Attraktion reicher.

Der russische Kosmonaut Igor Volk, der in der Sowjetunion die in Speyer ausgestellte Raumfähre Buran bei Probeeinsätzen in der Erdatmosphäre als Testpilot geflogen und sich 1984 elf Tage an Bord der Raumstation MIR aufgehalten hatte,  übergab dem Museum in einem feierlichen Akt am Montagabend gemeinsam mit dem deutschen Astronauten Dr. Ulf Merbold die Landeeinheit des Raumschiffes Soyuz TM-19 als neustes Originalexponat.

Ulf Merbold war 1994 nach seinem dritten Aufenthalt im All genau mit dieser Kapsel von einem einmonatigen Aufenthalt von der Station MIR sicher zur Erde zurückgekehrt.

Dem Museum und seinem Förderverein war es nach großen Anstrengungen gelungen, das Landemodul der Soyuz vom russischen Raumfahrtkonzern RKK Energia zu erwerben. Igor Volk hatte den Transport den ganzen Tag lang von Moskau über Frankfurt nach Speyer begleitet. Dort angekommen wurde die Kapsel von einem LKW in die Raumfahrthalle gefahren und -noch mit einem schwarzen Tuch verhüllt- von einem Kran von der Ladefläche gehoben und ein letztes Mal vorsichtig auf dem Boden aufgesetzt.

Volk und Merbold wurde dann selbstredend die Ehre zuteil, die Soyuz TM-19 unter dem Beifall der zahlreichen geladenen Gäste zu enthüllen. In unzähligen Interviews der anwesenden Presse- und Fernsehteams standen die beiden anschließend ausführlich Rede und Antwort zu Fragen, die sich in erster Linie um die Technik des Raumschiffes und die von ihnen absolvierten Missionen drehten.

Ulf Merbold lies es sich nicht nehmen, „seine“ Landkapsel noch einmal ganz intensiv unter die Lupe zu nehmen. Dabei scheute er sich auch nicht, das enge Gefährt letztendlich sogar zu besteigen und sich für ein ZDF-Interview in den Kosmonautensitz zu zwängen, was ihm jedoch sichtlich Vergnügen bereitete und ohne jede Mühe gelang.

Ab Dienstag, den 4. Mai 2010 ist die vom Wiedereintritt in die Erdatmosphäre deutlich gezeichnete Kapsel dann auch für alle Besucher des Museums zu besichtigen. Durch die mit einer Acrylglasscheibe versehene Einstiegsluke hat man einen sehr guten Blick ins Innere des Kommandomoduls und gewinnt einen Eindruck, wie begrenzt der Platz für die Besatzung während der Start- und Landephase wirklich ist. Das gesamte Raumschiff ist während seines Einsatzes im Weltraum um Einiges größer und besitzt neben dem ausgestellten Landemodul, ein Servicemodul, in dem sich Antriebseinheit und alle sonstigen erforderlichen Techniksysteme befinden, sowie ein Orbitalmodul, das den Raumfahrern während des Fluges in der Erdumlaufbahn als zusätzlicher “ Wohnraum“ zur Verfügung steht. Beim Rückflug zur Erde werden die drei Einheiten pyrotechnisch voneinander getrennt und nur die mit einem ablativen Hitzeschutzschild versehene Rückkehrkapsel übersteht den heißen Ritt durch die oberen Schichten der Erdatmosphäre unbeschadet. Nach der abschließenden Landung an einem riesigen Fallschirm kann man eben diesen Teil des Raumschiffes Soyuz TM-19 nun in Speyer bewundern.

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bericht: raumfahrt.zeitung (michael may)
photo credit: michael may (raumfahrt.zeitung)
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SOYUZ TM-19 „LANDET“ IM TECHNIK MUSEUM SPEYER

KOSMONAUT IGOR VOLK BEGLEITET GESAMTEN TRANSPORT

Europas größte Raumfahrtausstellung wird um ein besonders wertvolles Exponat reicher. Neben der russischen Raumfähre BURAN ist nun ein weiteres spektakuläres Raumfahrzeug im Landeanflug. Die original Landekapsel der Sojus Mission TM-19, mit der der deutsche Astronaut Ulf Merbold im Jahr 1994 von der russischen Raumstation MIR zur Erde zurück flog, wird am kommenden Montag, 3. Mai von Moskau kommend auf dem Flughafen Frankfurt a.M. erwartet.

Nach jahrelanger Recherche und Unterstützung von Mitgliedern des Fördervereins Auto-Technik Museum e.V. ist es gelungen direkte Kontakte zum russischen Luft- und Raumfahrtkonzern Energia herzustellen und es bot sich die einmalige Chance die original Kapsel der Sojus Mission TM-19 zu erwerben. Buran Testpilot und Kosmonaut Igor Volk hat sich für die Übergabe der Kapsel stark engagiert und begleitet den kompletten Transport von Korolev bei Moskau, über Frankfurt nach Speyer. Dort wird er die Raumkapsel persönlich an das TECHNIK MUSEUM SPEYER übergeben. Die Landekapsel Sojus TM-19 wird dann ab Dienstag, 4. Mai für die Museumsbesucher zu sehen sein.

source: Technik Museum Speyer
photo credit: Technik Museum Speyer
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SCOTT D. ALTMAN BERICHTET IN SPEYER ÜBER FINALE HUBBLE-REPARATURMISSION

Der US-amerikanische Astronaut Scott D. Altman hält sich zur Zeit für die Präsentation des Imax-Filmes „Hubble 3D“ in Deutschland auf. Altmann, der insgesamt vier Weltraumflüge absolvierte, war allein bei den letzten beiden Reparatureinsätzen zum Weltraumteleskop Hubble als Kommandant für zwei der ambitioniertesten und kompliziertesten Missionen  im Rahmen des Space Shuttle Programms verantwortlich.

Von der Mission STS-125 im Mai letzten Jahres berichtete er nun bei einem Abstecher ins Technik Museum Speyer, bei dem er auch die Raumfahrtaustellung „Apollo and Beyond“ besuchte. Die finale Reparaturmission war gleichzeitig auch der letzte Flug einer amerkanischen Raumfähre, bei der die Internationale Raumstation im Falle einer Haverie nicht als sicherer Hafen hätte angesteuert werden können.

In einem etwa 25-minütigem Vortrag, unterlegt mit eindrucksvollen bewegten Bildern, schilderte er, welch ein komlexes Vorhaben ein derartiger Wartungseinsatz unter Weltraumbedingungen darstellt. Beginnend mit dem Start der Atlantis, über das „Einfangen“ von Hubble, während sich die beiden Raumfahrzeuge mit 28.000 Kilometern pro Stunde durchs All bewegten, bis hin über die fünf erforderlichen Außenbordeinsätze zur Landung auf dem Lufzwaffenstützpunkt im kalifornischen Edwards, nahm Altman seine Zuhörer auf eine Reise mit, die in ihrer Bedeutung für die der Fernerkundung des Weltraums nicht hoch genug eingestuft werden kann. Ohne den Erfolg dieser Mission würde Hubble -das Auge der Menschheit im All- wohl sicher keine seiner beeindruckenden Bilder mehr zur Erde senden können.

Zum Abschluss seiner Präsentation beantwortete der Astronaut zahlreiche Fragen eines sehr interessierten Publikums im Forum des Technik Museums, das danach, während einer Auogrammstunde in der Raumfahrthalle, auch noch die Chance geboten bekam, sich ein ganz besonderes Andenken von diesem interessanten und für viele einmaligen Erlebnis mit nach Hause zu nehmen.

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bericht: raumfahrt.zeitung (michael may)
photo credit: michael may (raumfahrt.zeitung)
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APOLLO 12 MOONWALKER ALAN BEAN IN SPEYER

Am Dienstag war mit Alan Bean -Pilot der Mondlandefähre von Apollo 12  und Kommandant der Skylab 3 Mission- bereits der zweite von neun noch lebenden Raumfahrern, die jemals ihren Fuß auf einen fremden Himmelskörper setzen konnten, zu Gast im Technik Museum von Speyer. Da bisher ohnehin lediglich zwölf Menschen diese außergewöhnliche Chance vergönnt war und in absehbarer Zeit auch keine weiteren bemannten Mondflüge auf der Tagesordnung stehen, ergab sich die seltene und einmalige Möglichkeit einen dieser Zeitzeugen der Menschheitsgeschichte hautnah erleben zu können.

Auf einer Pressekonferenz im Tagungszentrum des Museums beantwortete der vierte Mann auf dem Mond bereits am frühen Nachmittag Fragen der anwesenden Jounalisten zu seinen Weltraumflügen und seiner Arbeit als Maler und Künstler.

Bei einem anschließenden Rundgang zeigte sich Alan Bean beeindruckt von der neuen Raumfahrthalle des Technikmuseums und den darin gezeigten Exponaten. Gerhard Daum, Initiator der Ausstellung „Apollo and Beyond“, führte den Gast durch den Austellungsbereich, der der Geschichte der Raumfahrt gewidmet ist und unter anderem auch einen thematischen Teil über Alan Bean und dessen künstlerisches Schaffen beinhaltet. Museumschef Hermann Layher steuerte zusätzliche Informationen zur russischen Raumfähre Buran, dem Museum und den Sehenswürdigkeiten der Stadt Speyer bei.

Alan Bean mit Gerhard Daum

Am Abend dann konnten Raumfahrtinteressierte aus ganz Deutschland und Europa an einem eindrucksvollen Vortrag des Moonwalkers teilhaben, bei dem der 78-jährige Bean einen weiten Bogen von seinen Missionen ins All, über seine künstlerischen Ambitionen bis hin zu philosophischen Aspekten der Sichtweise der Menscheit auf sich selbst spannte. Nach Ende seiner Ausführungen ergab sich für die Zuhörer darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Frage zu stellen, die Alan Bean auf interessante und überaus symphatische Weise beantwortete.

bericht: raumfahrt.zeitung (michael may)
photo credit: michael may (raumfahrt.zeitung)
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ALAN BEAN – MOONWALKER UND MALER – VORTRAG IN SPEYER !

Am Dienstag, 23. März 2010 besteht die einmalige Gelegenheit den außergewöhnlichen Raumfahrtpionier und Künstler kennen zu lernen. Ab 19.00 Uhr findet im FORUM des TECHNIK MUSEUM SPEYER ein ca. 75minütiger Multimediavortrag in englischer Sprache von Alan Bean statt. Anhand von Bildern und Videos berichtet der 78-Jährige über seine Weltraumabenteuer und gibt einen Einblick in seine künstlerischen Werke.

Seit drei Jahrzehnten widmet sich Alan Bean ausschließlich der Malerei und reist nur noch sehr selten ins Ausland. Die Dauerausstellung „Apollo and Beyond“ im TECHNIK MUSEUM SPEYER beinhaltet neben allen Apollo Missionen auch einen eigenen Bereich zu Alan Bean. Dank dieser Ausstellung besucht der Künstler nun Speyer und hält hier am 23. März 2010 einen Vortrag.

Informationen
Eintrittskarten gibt es ab sofort zu € 45,– (Mitglieder im Förderverein des Museums € 35,–) an der Hauptkasse des Museums (Tel.: 06232-6708-0) und im ONLINE-Shop. Im Kartenpreis ist der Besuch des TECHNIK MUSEUM SPEYER enthalten!

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source: SPACE EXPO e.V.


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