Archive for the ‘ unbemannte missionen ’ Category

COTS C1 DRAGON – FALCON 9 – ERSTER START AM 7. DEZEMBER

Sollten die Auswertungen des Countdowntests mit abschließender kurzer statischer Zündung der Erststufentriebwerke vom Samstag positiv ausfallen, könnte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX bereits am kommenden Dienstag den ersten Versuch wagen, sein brandneues Dragonraumschiff zu einem ersten Demonstrationsflug ins All zu befördern.

Die erste Mission des völlig neu entwickelten Raumfahrzeuges stellt gleichzeitig den ersten Testflug im Rahmen des Commercial Orbital Transportation Service (COTS) Programms der U.S.-Weltraumbehörde NASA dar.

Das Programm gilt als wichtiger Eckpfeiler der neuen Raumfahrtstrategie der Obama-Administration, die nach Beendigung des Shuttle-Programms darauf setzt, den Transport von Astronauten in erdnahe Umlaufbahnen vorrangig in die Verantwortung von kommerziellen Unternehmen zu übertragen.

Obwohl die bisherige Konfiguartion der Dragon-Kapsel bemannte Flüge noch nicht zulässt, wird SpaceX nicht müde, zu betonen, dass man dass Schiff von Beginn an für den bemannten Betrieb entwickelt hat.

Die ersten Sporen muss sich Dragon jeoch zuerst mit Frachtflügen zur Internationalen Raumstation verdienen. Dafür sind zuerst drei Demonstrationsflüge geplant, die die kegelstumpfförmigen Kapseln Schritt für Schritt an die ISS heranführen sollen.

Die erste derartige Mission steht nunmehr kurz vor dem Start. Dabei ist geplant, das Raumschiff in einem vollständigen Einsatzprofil auf seine Einsatzreife hin zu testen. War beim Jungfernflug der ebenfalls von SpaceX entwickelten und gebauten Falcon-9-Trägerrakete noch eine passive Attrape ins All befördert worden, so wird diesmal ein komplett ausgestattetes aktiv operierendes Raumschiff in den Weltraum befördert.

Geht alles glatt, wird sich Dragon nach Brennschluss der zweiten Stufe  von dieser Lösen und mehre Erdumkreisungen durchführen. Dabei werden alle Bordsysteme gründlichen Tests und Prüfungen unterzogen und die Fähigkeiten des Schiffs bei orbitalen Manövern und Operationen erprobt. Der schwierigste Teil der Mission steht jedoch mit dem Bremsmanöver und dem gezielten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auf dem Plan.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt versucht ein kommerzielles Unternehmen, einen autonom entwickelten und selbst hergestellten Raumflügkörper zerstörungsfrei wieder auf die Erde zurückzubringen.

Beim Rücksturz durch die oberen Schichten der Erdatmosphäre muss sich insbesondere der eigens für Dragon konzipierte neuartige Hitzeschild beweisen, damit sich anschließend die Bremsfallschirme wie vorgesehen öffnen und die Kapsel langsam bis zur Wasserung im Appollo-Style vor der Küste Kaliforniens herabschweben lassen können. Ein erster Abwurftest im Sommer konnte erfolgreich absolviert werden (Foto oben).

Bevor es jedoch überhaupt soweit ist, ist es unabdingbar, dass die komplexen Fluglagereglungs- und Navigationssysteme des Raumschiffs einwandfrei funktionieren, um das anvisierte Zielgebiet und den dazu erforderlichen Wiedereintrittskorritor auch exakt zu treffen.

Dieses allein schon hinreichend komplizierte Szenario setzt jedoch erst einmal das fehlerfreie Arbeiten der Falcon-9-Trägerrakete bis in den Orbit voraus. Der Erstflug der zweistufigen Rakete im Juni diesen Jahres war zwar überraschend fehlerarm über die Bühne gegangen, man darf jedoch nicht vergessen, dass sich ein deratig komplexes technisches System beim zweiten Einsatz immer noch in der Testphase befindet.

Insgesamt steht der raumfahrtinteressierten Öffentlichkeit also ein spannendes Stück Raumfahrtgeschichte ins Haus, von dem man gespannt sein darf, wie es letztendlich ausgeht.

Das Startfenster am Dienstag ist von 15.03 Uhr MEZ bis 18.22. Uhr MEZ für einen ersten Startversuch geöffnet. Er erfolgt vom Startkomplex 40 der Cape Canaveral Air Force Station in Florida. Sollte aus technischen Gründen oder wetterbedingt eine Verschiebung notwendig werden, stehen weitere Möglichkeiten zum Abheben im gleichen Zeitrahmen an den beiden Folgetagen zur Verfügung.

Sowohl SpaceX als auch NASA werden Livestreams von diesem Ereignis anbieten. Die entsprechenden Links werden wir aktuell hier veröffentlichen.

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source: SpaceX / NASA / raumfahrt.zeitung
photo credit: SpaceX
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TAURUS II – ORBITAL TESTET ERSTMALS HAUPTTRIEBWERK

Das privat operierende U.S.-Raumfahrtunternehmen Orbital Sciences hat in der vergangenen Woche im Stennis Raumfahrtzentrum der NASA in Mississippi erstmals seinen mit Flüssigtreibstoffen betriebenen AJ26-Raketenmotor getestet, der einmal die erste Stufe der Taurus-II-Trägerrakete antreiben soll.

Der Test, die erste von drei geplanten Versuchszündungen, dauerte alles in allem lediglich zehn Sekunden und diente in erster Linie der Überprüfung der Start- und Abbruchssequenz des AJ26-Triebwerks, sowie der Einsatzbereitschaft des Stennis-E1-Versuchsstandes und seiner Steuereinrichtungen.

Die Testzündungen sollen sicherstellen, dass der Motor an sich und die Weiterentwicklungen, die Triebwerkshersteller Aerojet am Basismodell, dem ursprünglichen russischen NK-33-Triebwerk, vorgenommen hat, auch wie geplant funktionieren.

Ein Video des Testlaufes können sie hier sehen.

Erste Datenauswertungen deuten darauf hin, dass alle Versuchsziele erreicht werden konnten. Der Test wurde von einem gemeinsamen Team aus Orbital-, Aerojet- und Stennis-Ingenieuren, unter Verantwortung des Stennis Space Center durchgeführt. In Vorbereitung des zweiten Testlaufes, der in einigen Wochen stattfinden und dann 50 Sekunden dauern soll, wird das Testteam in Zusammenarbeit mit weiteren NASA-Ingenieuren in der nächsten Zeit eine gründliche Datenauswertung sämtlicher Untersysteme des Triebwerks vornehmen. Während der folgende Versuch als Qualifikationstest ausgelegt wird, soll der dritte Test insbesondere der Wirkungsweise und Einstellung der Steuerventile des AJ26 gewidmet sein.

Der E-1-Versuchsstand des Stennis Raumfahrtzentrums der NASA war im Verlauf des letzten Jahres speziell für die AJ-26-Testläufe und das Taurus-II-Programm modifiziert worden.

Entsprechend dem neusten von Orbital publizierten Ablaufschema, in das der aktuellste Stand der Entwicklung bei Montage, Durchführung von Testreihen und Betrieb der Taurus-II-Rakete und des zugehörigen Cygnus-Raumfahrzeuges im Rahmen der COTS- und CRS-Programe der NASA eingeflossen sind, soll der erste Testflug der neuen Trägerrakete numehr nicht vor dem dritten Quartal nächsten Jahres stattfinden.

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Orbital successfully test fired the liquid fuel AJ26 engine that will power the first stage of its Taurus II space launch vehicle at NASA’s Stennis Space Center in Mississippi. The test, the first in a series of three firings, lasted approximately 10 seconds and served as a short-duration readiness firing to verify AJ26 engine start and shutdown sequences, the operation of the Stennis E-1 test stand, and ground test engine controls.  The AJ26 test firings at Stennis are being conducted to verify the upgrades engine-supplier Aerojet has made to the baseline NK-33 engine and overall engine performance.

Click here to view the video.

Preliminary data review revealed that all test objectives were met.  The test was conducted by a joint operations team of Orbital, Aerojet and Stennis engineers, with Stennis acting in the role of test conductor.  The joint operations team, in conjunction with other NASA engineers, will conduct an in-depth data review of all subsystems in preparation for the upcoming 50-second hot fire acceptance test to be performed in several weeks.  A third hot fire test is also planned for the engine to verify tuning of engine control valves.

The E-1 stand used for the test is located in the E complex at the Stennis Space Center and was modified by Stennis over the past year to accommodate the AJ26 engine and the Taurus II program.

Orbital has released an updated milestones chart to the reflect the most current projections for the integration, testing and operations of its Taurus II and Cygnus spacecraft for the COTS and CRS programs.

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source: Orbital Sciences
photo credit : Orbital Sciences / NASA Stennis Space Center
video source: NASA
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PROGRESS M-08M MANUELL AN RAUMSTATION FESTGEMACHT

Am Samstag erreicht der russische Raumtransporter Progress M-08M die Internationale Raumstation und koppelte um 18.35 Uhr MESZ an dieser an.

Während der Annäherung wurde die ursprünglich ausgelöste automatische Rendevouzsequenz auf Anweisung des zuständigen Flugdirektors gestoppt und bei einer Entfernung von 194 Metern von der Station auf manuelle Steuerung umgeschaltet. Expedition-25-Bordingenieur Alexander Kaleri übernahm von da an die Kontrolle des Progress-Frachters und führte ihn sanft bis zum Anlegen am erdzugewanden Kopplungsstutzen des russischen Pirs-Moduls.

Progress M-08M hat insgesamt 2.5 Tonnen Fracht in Form von Nahrungsmitteln, Wasser, persönlichen Paketen für die Besatzung, wissenschaftlicher Ausrüstung und Treibstoffen für die Versorgung des Orbitalkomplexes an Bord.

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Today, on Oct. 30, Russian cargo vehicle Progress M-08M successfully docked with the International Space Station.
ISS/Progress contact occurred at 20: 35:43 Moscow time. The vehicle is now attached to Pirs modulе.
The automatic rendezvous sequence performed initially was interrupted by Flight Director decision to switch to manual mode at range of 194 m. Controlled by ISS-25 flight engineer Alexander Kaleri, the vehicle docked to the station smoothly.
Progress M-08M delivered about 2.5 t of cargo to the station, including propellant, food and water, personal crew parcels, scientific hardware for many Russian experiments.

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source: ROSCOSMOS
photo credit: tvroscosmos / NASA TV
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PROGRESS M-08M – NEUE FRACHT AUF DEM WEG ZUR ISS

Eine Soyuz-U-Trägerrakete beförderte am Mittwoch das russische Frachtraumschiff Progress M-08M erfolgreich in den Weltraum. Der Start erfolgte um 17.11 Uhr MESZ vom Startkomplex 1 des Weltraumbahnhofs im kasachischen Baikonur, von dem bereits Juri Gagarin ins All aufgebrochen war.

Progress M-08M befindet sich seit der Trennung von der letzten Raketenstufe auf dem Weg zur Internationalen Raumstation, die es mit insgesamt 2.5 Tonnen Frachtgütern beliefern soll. Das Bodenkontrollzentrum in der Nähe von Moskau wird den autonomen Flug des Raumschiffs bis zur Kopplung mit der Station am Samstag um 18.40 Uhr MESZ überwachen und kontrollieren.

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Soyuz-U rocket designed and produced by TSKB-Progress Space Center lifted off today from Baikonur’s pad 1 (Gagarin’s launch pad) at 19.11.50 MSK. The rocket successfully orbited Progress M-08M cargo vehicle which is to deliver about 2.5 kg of supplies to the International Space Station.
After Progress M-08M separation from the third stage, MCC-M took over control of the vehicle.
The Progress is due to dock to the station at 20:40 MSK, Oct. 30.

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source: ROSCOSMOS
photo credit: tvroscosmos / NASA TV
video source: NASAtelevision
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TAURUS II – BASISBAUTEIL DER ERSTSTUFE AUSGELIEFERT

Die erste fertiggestellte Grundkörper für die Erststufe der neuen Taurus-II-Rakete des privaten Unternehmens Orbital Sciences wurde am 8. Oktober von der urkrainischen Stadt Dnepropetrovsk aus auf den Weg zu seinem Bestimmungsort Wallops Island (Virginia) in den Vereinigten Staaten gebracht.  Die Basis der Raketenstufe wird nun per Eisenbahn zum Schwarzmeerhafen Oktyabrsk und anschließend per Schiff in Richtung USA transportiert.

Das  Kernelement der Taurus-II-Erststufe wird für Orbital von zwei ukrainischen Kooperationspartnern hergestellt. Dabei zeichnet die Firma Yuzhnoe für die Konstruktion und die Firma Yuzhmash für die Produktion des zylinderförmigen Bauteils verantwortlich. Es enthält zwei Tanks für Flüssigsauerstoff und Kerosin, eine Zwischentankkonstruktion und am unteren Ende eine Struktur an dem die Haupttriebwerke der Stufe ihren Platz finden werden. Die Gesamtlänge des Zylinders beträgt um die 30 Meter, bei einem Durchmesser von fast vier Metern. Unbetankt bringt er mehr als 13 Tonnen auf die Waage.

Vor der Auslieferung musste das Bauteil umfangreiche Tests und Prüfungen bestehen, deren Abnahme von Orbital durchgeführt wurde. Vor der Gesamtmontage der ersten Taurus-II-Rakete wird es in Wallops Island noch weitere Testreihen über sich ergehen lassen müssen, ehe es Mitte nächsten Jahres beim Jungfernflug der Taurus II zum Einsatz kommen kann.

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The first Taurus II stage 1 core vehicle was shipped today (Oct 8, 2010) from Dnepropetrovsk in the Ukraine. It will be transported by rail to the Black Sea port of Oktyabrsk, where it will be transferred to the ship that will carry it to the US and its final destination at NASA’s Wallops Flight Facility, VA. The stage 1 core is supplied to Orbital by two cooperating companies in Ukraine. The design subcontractor is Yuzhnoye and the manufacturing subcontract is Yuzhmash. The stage 1 core vehicle is comprised of a liquid oxygen tank, a kerosene fuel tank, an intertank assembly and an aft bay where the main engine system interfaces with the booster. The stage 1 core vehicle is 90 feet in length and has a diameter of 12.8 feet. It weighs 29,000 pounds when empty with no propellant in the tanks. Prior to shipping, the stage 1 core underwent extensive acceptance testing and a hardware acceptance review conducted by Orbital. The core vehicle will undergo testing at the Wallops Flight Facility in advance of processing for the first Taurus II launch scheduled for the middle of 2011.

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source: Orbital Sciences
photo credit: Orbital Sciences
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COTS C1 DRAGON – FALCON 9 ZWEITER FLUG – EINE VORSCHAU

Seit dem ersten -weitgehend erfolgreich verlaufenem- Testflug einer Falcon-9-Trägerrakete im Juni diesen Jahres ist das privat operierende Raumfahrtunternehmen damit SpaceX beschäftigt, den nächsten Start dieser Raketenfamilie vorzubereiten, bei dem erstmals auch ein voll einsatzfähiges Dragon-Raumschiff ins All geschossen werden soll.

Dieser Flug stellt gleichzeitig die erste Mission dar, die im Rahmen des Commercial Orbital Transportation Services– (COTS-) Programms der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA abgewickelt wird. COTS wurde ins Leben gerufen, um kommerziellen Unternehmen -wie SpaceX- zu ermöglichen, in Partnerschaft mit der NASA selbständig Raumtransportkapazitäten zu entwickeln und zur Einsatzreife zu bringen.

Die erste derartige Dragon-Mission soll nach derzeitigen Planungen nunmehr wahrscheinlich Anfang November von Cape Canaveral in den Weltraum starten. Dabei wird ein nahezu identisches Flugprofil wie beim ersten Falcon-9-Flug angestrebt, mit dem Unterschied, dass sich das Dragon-Schiff diesmal von der zweiten Stufe der Rakete lösen und anschließend selbständige Flugmanöver im Orbit ausführen soll. Bis zu einer gezielten Wasserung vor der südkalifonischen Pazifikküste wird es dabei -sofern alles glatt läuft- sämtliche für seine spätere Aufgabenstellung als teilweise wiederverwendbares Transportraumschiff erforderlichen Funktionen, wie operative Kommunikation, Navigation, Manövrierfähigkeit und zerstörungsfreien Wiedereintritt demonstrieren. Obwohl Dragon ohne Flügel wie beispielsweise ein Space Shuttle auskommen muss, soll es in der Lage sein, sehr präzise Landungen (innerhalb eines Radius von wenigen hundert Metern seines vorprogrammierten Zielpunktes) durchführen zu können. Die Fluglagekontrolle der Rückkehrkapsel erfolgt dabei mittels computergesteuerten Draco-Schubdüsen, die sich rings um die Basis der Kapsel gruppieren.

Der erste, als Demonstrationsflug ausgewiesene Einsatz soll nur etwa vier Stunden dauern. Zeit genug jedoch, um während mehrerer Erdumrundungen alle Systeme sinnvollenTests zu unterziehen. Abschließend werden die Bremsdüsen gezündet und der kontrollierte Wiedereintritt kann beginnen.

Obwohl die Landungen bei den ersten Missionen noch auf der Meeresoberfläche enden werden, ist längerfristig geplant,die Kapseln weich auf dem Festland heruntergehen zu lassen.

Bereits am 15. September hatte SpaceX einen „feuchten“ Testlauf (Wet Dress Rehersal-WDR) durchgeführt, bei dem die Rakete zur Startrampe gerollt und anschließend betankt worden war. Nach einer vollständigen Countdown-Sequenz -bis unmittelbar vor Zündung der Erststufentriebwerke- wurden die Tanks wieder kontrolliert entleert und das Gefährt in einen sicheren Modus versetzt. Bei dieser Generalprobe testete man erstmals auch Countdown-Schritte und Programmabschnitte unter Realbedingungen, die speziell beim Start von einsatzfähigen Dragon-Raumschiffen erforderlich werden.

Vor der -nach eigenen Angaben- erfolgreichen WDR hatte das Unternehmen die zweite Falcon 9 und das Dragon-Raumschiff im firmeneigenen Montagehangar des Startkomplexes 41 der Cape Canaveral Air Force Station zusammengesetzt. Der Zusammenbau der Falcon-9-Komponenten geht immer horizontal von statten. Dies vereinfacht die Arbeiten und macht hohe und teure Montagehallen und eine komplizierte vertikale und mobile Startkonstruktion entbehrlich.

Das gesamte Gefährt aus Falcon 9 und Dragon wurde auf seinen mobile Transporter verladen und auf einem kurzen Schienenstrang zur Rampe gefahren. Dort erfolgte der Anschluss an sämtliche Versorgungs- und Kommunikationssysteme des Starttisches und das Aufrichten in die vertikale Startposition.

Im Verlauf der nächsten Wochen ist eine zweite Countdown-Generalprobe geplant, die jedoch, wie bereits vor dem Erstflug der Falcon 9, in einer kurzen statischen Zündung der neun Erststufentriebwerke enden soll. Die Rakete wird dabei von speziellen Halteklammern am Abheben gehindert.

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Since the successful inaugural launch of Falcon 9 in June, SpaceX have been busy preparing for the next launch, which includes the first flight of an operational Dragon spacecraft.

This is also the first launch under NASA’s Commercial Orbital Transportation Services (COTS) program. Under COTS, NASA is partnering with commercial companies like SpaceX to develop and demonstrate space transportation capabilities.

The upcoming demonstration mission will launch from Cape Canaveral and should follow a flight plan nearly identical to the first Falcon 9 launch, but this time the Dragon spacecraft will separate from the second stage and will demonstrate operational communications, navigation, maneuvering and reentry. Although it does not have wings like Shuttle, the Dragon spacecraft is controlled throughout reentry by the onboard Draco thrusters which enable the spacecraft to touchdown at a very precise location – ultimately within a few hundred yards of its target.

While Dragon will initially make water landings, over the long term, Dragon will be landing on land. For this first demo flight, Dragon will make multiple orbits of the Earth as we test all of its systems, and will then fire its thrusters to begin reentry, returning to Earth for a Pacific Ocean splashdown off the coast of Southern California. The entire mission should last around four hours.

On September 15th SpaceX completed a successful wet dress rehearsal (WDR) which involved rolling the rocket out to the pad, loading it with propellants, performing a complete launch countdown sequence to just before ignition, and then unloading the propellants and returning the vehicle to a safe state. This latest wet dress rehearsal included new steps and sequences necessary to accommodate the operational Dragon spacecraft.

Prior to the successful WDR, the company completed its first integration of a Falcon 9 and an operational Dragon spacecraft. Falcon 9 and Dragon were integrated horizontally in the hangar. This makes payload processing easier, and also eliminates the large expense of building and maintaining a vertical mobile service tower.

With integration complete, the Falcon 9/Dragon vehicle was transfered to a mobile transporter erector and roll it out of the hangar to the launch pad on standard railroad tracks. There, SpaceX connect the entire system to the launch pad, and rotate it to vertical.

In the coming weeks a static test firing will be conducted, which involves a full countdown leading up to the engines firing as they would for launch, but with the rocket held firmly to the pad.


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source: SpaceX
photo credit: SpaceX / Brian Attiyeh
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PROGRESS M-07M – NEUES FRACHTPAKET ERREICHT RAUMSTATION

Am Sonntagmittag hat bereits das 39. Expemplar der schier unverwüstlichen russischen Flotte von Proress-Versorgungsraumschiffen die Internationale Raumstation erreicht. Progress M-07 M dockte nach einer Umrundung der Station pünktlich um 13.58 Uhr MESZ vollautomatisch am hinteren Kopplungsstutzen des Zvezda-Moduls an. Der Raumfrachter hat 2.5 Tonnen Ladung unterschiedlichster Art für den Orbitalkomplex an Bord. Darunter befinden sich Treibstoffe, Wasser, Sauerstoff, persönliche Pakete für die Besatzung, wissenschaftliche Geräte und einige russische biotechnische Experimente.

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Today, on September 12, Russian cargo vehicle Progress M-07M successfully docked with the International Space Station.
ISS/Progress contact occurred at 15:58 Moscow time. The vehicle is now attached to Zvezda instrumentation compartment.
Progress M-07M delivered about 2.5 t of cargo to the station, including propellant, food and water, personal crew parcels, scientific hardware for many Russian biotechnological experiments.

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source: ROSCOSMOS
photo credit: Roscosmos/ NASA TV
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